Blogs und bloggen

Neue Blogleser gewinnen, oder zufrieden sein?

Blogszene - Blogparaden

Wer einen Blog betreibt und an sich selbst den Anspruch hat, damit mehr als nur eine Handvoll Leser und Kommentierer zu gewinnen, der wird sich irgendwie bemühen möglichst viele Leser zu erreichen und sie als Stammleser zu gewinnen. Leser, die sich diskutierend einbringen sind in den meisten Fällen erwünscht.

Und dann sind sie das Salz in der Blogsuppe. Wer wünscht sie sich nicht? Neue Leser, die vielleicht auch mal treue Begleiter auf dem Weg zum Blogerfolg sind. Stammleser sind „besonders“ wichtig, weil sie in der Regel dem Autor auch mal eine längere Pause verzeihen.  Ein zufälliger Neuleser wird vermutlich sehen und denken: ach, da wurde lange nichts geschrieben. Der Blog hat es wohl hinter sich. Ich such was aktuelleres. Ein treuer Leser wird sich auch mal fragen, was da „passiert“ sein könnte, und lässt den Blogger nicht direkt fallen. Mitunter gehen richtige „Buddys“ sogar hin und springen helfend und insofern kommentierend  in die Presche. Ich freu mich, dass ich nach unfreiwilliger Pause noch dabei sein kann. Danke an alle, die sich gesorgt haben.

Stammleser sind auch nicht immer auf ihr eigenes Wohl (ihren eigenen Vorteil) aus. Sie ergänzen per Kommentar einen Artikel, und weisen nicht in jedem Diskussionsbeitrag auf ihr Blog hin. Stammleser entwickeln sich aus Lesern und wie bereits erwähnt, dürften die meisten Blogger den Wunsch haben diese für sich und für ihr Blog zu gewinnen.

Martin möchte von uns Bloggern im Rahmen seines  einmal eruiert wissen, wie wir dazu stehen. Sind wir mit den Leserzahlen zufrieden, oder darf es ein bisschen mehr sein?

„Manche Blogger definieren Erfolg beim Bloggen über die Anzahl der Leser. Außerdem können Leser auch viel zu der inhaltlichen Relevanz beitragen, wenn sie sich in den Kommentaren entsprechend konstruktiv einbringen.“

Wie ich bereits andeutete braucht es ja einige Leser, die zu Kommentierern werden, und dann sind diese Blogger in vielen Fällen unbedingt eine Bereicherung für das eigene Webtagebuch. Konstruktive Diskussionen wünsche ich mir eigentlich immer. Der Erfolg sind Kommentare und die bedingen natürlich Leser.

„Wie geht ihr damit um? Interessiert Euch die Anzahl der Leser? Oder seid ihr mit wenigen zufrieden?“

Klar gehe ich fast täglich hin und schaue, aber weniger nach der Anzahl an Lesern, als mehr danach, was und wie oft das gelesen wurde. Ja, ich schaue auch danach, und finde es enttäuschend, wenn nur wenig Besucher da waren. Wenig Besucher verringern die möglichen Kommentierer, und daher macht mich das dauerhaft nicht zufrieden.

„Besser ein paar interessierte Leser, als eine schweigende Masse?“

Wenn nur diese beiden Optionen gegeben sind, dann lieber weniger, die aber auch laut und interessiert sind. Aber je mehr Besucher es sind, desto höher die möglichen wirklich interessierten. Und auch an dieser Stelle. Lieber habe ich 30 Stammleser und Poster, die auch etwas vernünftiges beitragen, als hundert, die mit Pseudo-Kommentaren mal eben durch den Blog fliegen, ohne wirklich zu wisse, worauf sie geantwortet haben.

„Oder bemüht ihr Euch gezielt, um mehr Leser zu gewinnen? Was tut ihr dafür?“

Der Grundgedanke ist ja die Lust am Schreiben, aber das alleine befriedigt natürlich nicht auf Dauer.  Der Theater-Schauspieler kann vor leeren Rängen spielen, aber macht es ohne Publikum Sinn oder Spaß? Wie er den Applaus als seinen „Lohn“ ansieht, so sind Kommentare für uns Blogger die „Bezahlung“

Ich bemühe mich da insofern gezielt um neue Leser, als dass ich versuche regelmäßig und aktuell Beiträge zu schreiben. Auch, wenn dieser Blog hier allgemeiner ausgerichtet ist versuche ich „Qualität“ zu liefern, die gut recherchiert ist. Lieblos dahin geschrieben (Hauptsache, es wurde ein Artikel geschrieben) ist nicht mein Ding.  Auch die zu Weilen „zweifelhaften“ Gedenktage versuche ich mit vielen dazugehörigen Informationen zu spicken.

Wenn sich der Leser unterhalten fühlt, oder ich ihm ein lächeln entlocken konnte, und er sagt: och, da gucke ich mal wieder vorbei, dann habe ich viel erreicht. Und wenn ich mit dem nicht mehr Leser erreichen kann, dann müsste ich diese „Kröte“ wohl schlucken.

Ich selber muss mir bestätigen können, alles/vieles versucht zu haben, meinen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, und neben dem, was ich los werden will, auch den Leser unterhalten oder angeregt zu haben. Die Leser sind etwas wertvolles, also muss ich danach streben, wertvollen Inhalt zu liefern. Und da der Kommentierende Leser wertvoll ist, hat er auch eine Reaktion auf seinen Kommentar verdient. Und wenn es mal nur ein Danke sein sollte, dann ist das immer noch höflicher, als gar nichts zu sagen.

Auch mit Kritik versuche ich gut umzugehen. Es ist manchmal eine Kunst, und ein Drahtseilakt, mit Kritik umzugehen. Auch, wenn ich andere Blogs besuche, dann ist mein bestreben, so ich Kritik äußere, dies konstruktiv und höflich zu tun, und weil ich „helfen“ möchte. Niemals aber übe ich Kritik, um vorzuführen oder mich lustig zu machen.. Selbes wünsche ich mir, und ich bin bestrebt, mich daran zu halten. Niemals möchte ich einer Person weh tun müssen, oder persönlich werden. Immer in der Sache weiter helfen durch Erfahrungen und sachliche Einschätzungen.

Was kann ich außerhalb meines Blogs tun?

Nun ja, ich sage mal, die Klassiker halt. Mich in andere Diskussionen einbringen. Das können einerseits andere Blogs sein, aber auch Foren. In jedem Fall kann und will ich da aber auch nur „auftreten“ wenn es einigermaßen gehaltvoll, abwechslungsreich oder unterhalten ist. Ich nehme an Blogparaden und Stöckchen teil, so ich sie für brauchbar oder unterhaltsam halte. Sie gibt es regelmäßig und in unterschiedlichen Themenbereichen. Ein Beispiel dafür ist der  Webmasterfriday, innerhalb dessen dieser Blog-Artikel geschrieben wird.

Vernetzung ist wichtig. Ich schwirre zwar nicht Tag und Nacht durch die Blogosphäre und gucke, wo ich was abstauben kann, aber ich besuche auch immer wieder mal neue Blogs, und schaue, dass ich was sinnvolles sagen, und mich einbringen kann.

Aufmerksamkeit

Das könnte eine „Schwachstelle“ bei meinen Bemühungen außerhalb der 4 Blogwände sein. Sich selber mehr ins Gespräch bringen (Aufmerksam machen) ohne dabei aufdringlich oder nervig zu sein. Eigenwerbung ist ja „grundsätzlich“ nichts verwerfliches, so lange man nicht in jeden Kommentar einen Link setzt und spammt. Für irgendwas müssen *Achtung: Ironie* Twitter und Facebook ja gut sein. Wenn wir dem Leser den Weg zu unserem Artikel erleichtern, dann ist Gutes getan. Nun schreib ich natürlich wieder aus meiner Sicht als Freizeit-Blogger, und nehme für „Werbemaßnahmen“ nicht unbedingt Geld in die Hand. Die geneigten Blogger mit kommerzieller Absicht mögen das anders sehen und demnach anders verfahren.

„Seht ihr das Bloggen eventuell sogar losgelöst von der Frage der Leserschaft?“

Ich sag mal so. Ich mache mir Gedanken, was ich schreiben will, worüber ich bloggen möchte, und hoffe dann nach Veröffentlichung, dass es dem Leser gefällt, oder er sich angeregt fühlt zu diskutieren.

Ich freue mich wirklich über neue Leser, und wenn sie meinem „Stamm“ angehören wollen, dann ist es noch besser. An Zahlen lässt es sich ja nicht festmachen. Und, wo wir gerade dabei sind, ist es mir ein besonders Anliegen, mich bei meinen Lesern zu bedanken, und jenen, die sich ehrlich einbringen und irgendwie unterstützen ohne immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Ich bin nicht unzufrieden, aber nach oben geht ja immer was.

Ich wünsche mir also noch neue Blogleser, werde meinerseits auch sehen, selber ein guter Leser > guter Blogs zu werden.

Und daraus lässt sich hoffentlich ableiten, dass ich Euren Kommentaren mit Freuden entgegen blicke. In jedem Fall und ganz bestimmt seid ihr herzlich eingeladen zu einem Blog-Konzert, und ihr könnt mir die Meinung geigen.

Wie steht Ihr zu dem Thema?
Müssen es ganz ganz viele sein, oder ist die „Qualität“ der Leser wichtiger?

42 Kommentare

  • Wenn man kein Kommerz-, Feedback- oder Propaganda-Blogger, sondern ein reiner Spaß-Blogger ist, dann können mehr Leser, wenn diese stark feedbackfreudig sind, auch unnütze Mehrarbeit bedeuten, weil man dann viele Kommentare freischalten und womöglich beantworten muß.

    Schwieriges Thema. Hängt wohl auch damit zusammen was man unter Blogerfolg versteht.

    • Hallo Rainer, das müssten dann aber schon gaaaanz viele Kommentare sein, dass man den Aufwand als richtig „Arbeit“ ansieht. Es zwingt mich ja auch niemand, ein Blog zu haben. Bisher betrachte ich das sichten und freischalten und beantworten nicht als Last. HG Hans

  • Hallo Hans,
    ich gehe sogar noch weiter als du. Ich schaue nicht nur welche Artikel wie oft gelesen wurden, sondern auch wie lange die Besucher bei dem Artikel verweilten. In 10 s kann niemand einen Artikel wirklich lesen. Daraus kann ich dann ganz gut sehen, welche Themen nicht nur mich, sondern auch die Leser interessieren 🙂 Mir sind ein paar, wirklich interessierte Stammleser auch wichtiger als Massen von Leuten, die nur mal schnell vorbeikommen. Aber ich betreibe meinen Blog auch als Hobby. Wenn man über den Blog etwas verkaufen möchte, sieht das wahrscheinlich anders aus.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina, hier und da ist es auch schon mal ein Vorteil das Bloggen als Hobby zu betreiben. Dann darf man auch nach mehr aktiven Lesern streben, wobei die Quantität natürlich hinter der Qualität (sich in Diskussionen einbringen) kommt. Danke herzlich für Dein Feedback. HG Hans

  • Hallo Hans,
    ich denke, es hängt vor allem davon ab, ob man beruflich oder privat bloggt. Wenn man mit dem Blog auch Geld verdienen muss oder will, schaut man ganz anders auf Besucherzahl, Besuchsdauer, Kommentare, usw.
    Der Punkt mit der Besuchsdauer von Ann-Bettina ist sehr wichtig.
    Wie Du schreibst, wenn man den Blogger virtuell etwas kennt und den Blog regelmäßig besucht, fragt man sich bei längerer Pause schon, was da los ist. So war das bei Dir auch.
    Es macht mehr Spaß zu schreiben, wenn kein Druck vorhanden ist und man regelmäßig Rückmeldung erhält über die Artikel.
    Viele Grüße
    Claudia

  • Richtig geschrieben, Hans. An nackten Zahlen kann man keinen Erfolg fest machen.

    Es ist eher so, das man sich freut wenn neue Artikel gelesen werden oder auch einige alte Artikel noch Zugriffe haben. Wenn dann noch eine Rückmeldung kommt, sei es als Kommentar oder auch im persönlichen Gespräch, dann freut man sich und weiß, das man nicht nur für sich alleine schreibt.

    Ich schaue ja auch gerne mal in die Blogstatistiken und erfreue mich daran, das die Zahlen kontinuierlich steigen. Und das, obwohl ich immer noch nur schreibe, wenn ich Lust habe und nicht um Content „zu produzieren“. Ok, Lust dazu habe ich relativ oft und meine Ideenliste wird auch nicht kürzer.

    Und da man ja auch noch ein Leben neben dem Internet hat, einen Job und andere Hobbys ist für lange Zeit noch für Nachschub gesorgt.

    LG Thomas

    • Hallo Thomas, und herzlichen Dank für Dein Feedback. Geht mir auch so. Ich freu mich ebenfalls über die Zugriffe und Kommentare (auch) auf ältere Beiträge. Übrigens: Auch bei mir würde schreiben, nur um was geschrieben zu haben, wohl nicht funktionieren. Ich bilde mir ein, dass man das in den Beiträgen raus lesen könnte. Drücken wir uns alle die Daumen, dass uns die Ideenlosigkeit so schnell nicht erreichen möge.

      Wegen meiner einer kann die in 30 Jahren noch mal vorbei schauen. Ob ich mit 80 auch noch blogge? Vielleicht nicht, aber vielleicht hab ich dann gaaanz viele interessierte Leser, die unbedingt gucken wollen, wie son „alter-Knochen-Blog“ funktioniert. Und vielleicht reicht unsere Zeit dann zum freischalten und beantworten der seriösen und zahlreichen Kommentare. Schließlich spammt man dann bei einem alt-erwürdigen Blog-Opa nicht rum.
      HG Hans

  • Hallo,

    Interessanter Artikel! Und wahrscheinlich wird mein Lesen des Artikels die Verweildauer enorm in die Höhe getrieben haben. 😉 Ich hatte Deinen Artikel jetzt schon seit heute morgen geöffnet und immer mal zwischendurch reingeschaut und weiter gelesen. Es macht mich auch immer nachdenklich, wenn ich sehe, wie viele Menschen meine Artikel sehen. Und dann heimlich und leise wieder verschwinden, ohne einen Kommentar zu hinterlassen. egal, ich sehe ja an meiner Statistik, dass viele Leute kommen und lesen. Und es werden immer mehr. Das freut mich! Auf der anderen Seite schreibe ich, weil ich meine alten Geschichten los werden will und weil ich gerne schreibe. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt! Mit der Zeit habe ich so einige Stammleser und auch neue Freunde gewonnen durch meinen Blog. Das ist doch schon was!
    LG
    Ulrike

    • Hallo Ulrike, danke sehr herzlich für Deinen Kommentar. Ich hoffe, er war nicht zu lang. Sollte er gar nicht werden, aber als ich anfing, „sprudelte“ es so heraus. Es kann natürlich auch schon mal vorkommen, dass ich einen Beitrag mit Interesse lese, dann aber nicht so recht was dazu zu sagen habe. Dann lasse ich es auch schon mal. Gehöre damit dann und wann zu denen, die dann still und leise wieder gehen, weil ich nicht nuzr „guter Beitrag“ kommentieren möchte. Das werde ich aber grundsätzlich noch mal überdenken, und schauen, dass ich doch meine Anerkennung poste ohne diesen „guter Artikel Stempel“.
      Freunde darüber kennen zu lernen ist natürlich super.
      HG Hans

  • Ich bin nicht so der Statistik-Freak und habe meine Zahlen nicht so im Blick – aber hin und wieder sehe ich, das ein älterer Artikel auch noch seine Leser hat und das freut mich 🙂
    Aber ich blogge eben auch nach Lust und Laune und nicht mit kommerziellen Absichten, da ist es weniger wichtig viele Besucher zu haben.
    Vielleicht treffen wir uns dann mal in dreißig Jahren als 80jährige „Knochen-Blogger“ 🙂

    LG
    Tina

    • Hallo Tina, danke auch Dir herzlich für das Feedback. Ich steh ja auch nicht auf die reinen Besucherzahlen, sehe aber auch, dass je mehr Besucher da sind, die Chance umso größer ist, schöne sinnvolle Kommentare zu bekommen. Vielleicht dauert es bei Lust und Laune Bloggern länger mit dem Besucherstrom, hin und wieder könnte man aber den Eindruck gewinnen, er sei nachhaltiger. Ich mag mich täuschen.? LG Hans

  • Hi Hans,

    bei mir wechseln die Sichtweisen. Mal bin ich zufrieden mit der Resonanz, mal ganz und gar nicht. Mal kann ich mich damit anfreunden, dass die Leserzahlen rückläufig sind, zu anderen Zeiten macht mich das total madig.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mir beim Schreiben meiner Texte nicht vorstelle, einen Mehrwert für meine Leser zu generieren (wie das oft heißt). Leute, die Tipps geben, können das eher von sich behaupten. Ich merke ja, dass ich nur ab und an mal einen Aspekt erwische, der für die Leser vielleicht wenigstens ein bisschen überraschend oder sogar lustig war. Das setzt aber wiederum voraus, dass überhaupt ein Feedback erfolgt ist.

    Es ist eher eine emotionale Sache, worüber ich blogge. Wenn mir ein Thema begegnet über das ich mich so richtig schön ärgern kann, greif ich zum Griffel, oder wenn ich was aus meiner Sicht Besonderes erlebt habe, mache ich das auch.

    Phasenweise habe ich aber auch gar keine Lust zu bloggen. Dann hat sich in den letzten Monaten verstärkt. Und dann schreib ich auch nichts. Früher habe ich fast täglich gebloggt. Heute kommt es vor, dass ich die Woche über gar nichts schreibe, dafür am Wochenende aber gleich ein paar Artikel.

    Ich schreibe natürlich auch für meine Leser und sehe, wie du auch und wohl die meisten anderen BloggerInnen im Feedback den eigentlichen Sinn des Bloggens. Leider habe ich aber nicht die Neigung, Disziplin oder wie immer man das nennen mag, auch regelmäßig in befreundeten Blogs zu kommentieren. Diese Nachlässigkeit beschränkt sich nicht auf die virtuelle Welt. Allerdings glaube ich, dass das wohl auch eine Frage des Älterwerdens ist. Meine Kommunkationsfähig- und freudigkeit hat schwer nachgelassen.

    Aber immerhin sind wir ja alle noch beieinander und bloggen mit einiger Begeisterung. Das finde ich schön, und ich wünsche mir, dass es noch lange so bleibt. Angesichts des Konkurrenzdrucks (durch die sozialen Netzwerke) ist das ja leider nicht unbedingt selbstverständlich.

    Übrigens, du hast einen schönen Artikel geschrieben! Danke dafür.

    Viele Grüße
    H 🙂 rst

    • Hallo Horst, und vielen lieben Dank für dein ausführliches Feedback. Wenn Du Dich ärgerst, und ich beispielsweise finde den Gedankenansatz interessant, und komm ins unterhalten oder streiten mit Dir, dann hatte es für mich einen Mehrwert. Und seine Emotionen frei raus zu lassen, muss man ja auch erst mal fertig bringen.

      Ich denke die lustlosen Phasen hat jeder mal. Das ist der Vorteil von Freizeitbloggern, dass man uns keinen „Strick“ drauß drehen kann. Ich schlimmsten Fall brechen ein paar Leser weg, aber das geht auch trotz“ Ideen oder Lustlosigkeit, nicht von jetzt auf gleich. Ich finde auch, dass das „beieinander“ in der Blogszene grundsätzlich nicht so schlecht ist. Ich freu mich natürlich, dass Dir der Beitrag gefallen hat.
      LG Hans

  • Hallo Hans,
    nee, viele müssen es nicht sein, aber schon welche, um miteinander kommunizieren und debattieren zu können. Ich kann mich aktuell nicht beklagen und kommt Beitrag, kommt hinterher auch Feedback und oft auch konstruktive Kritik.

    Beim Lesergewinnen halte ich mich nach wie vor an meine alten Methoden wie das Kommentieren auf andere Blogs und neu dazu gekommen ist natürlich Social Media, über das man etwas Traffic generieren kann. Ich denke, dass aber vielmehr dabei herauskommt, wenn man irgendwo stets und immer wieder liest sowie kommentiert.

    Ich habe so meine Blogs, wo ich lese und wenn neue hinzu kommen, habe ich nichts dagegen. Hauptsache, dass die Themen die sind, die mich auch ansprechen. Dann kann ich erneut zum Leser werden. Alles andere, wie das Blog aussieht und dies und jenes, ist erstmals zweitrangig. Die Themen sind wichtiger für mich.

    Ja, die Stammleser sind immer noch das Beste, was einem Blog-Admin passieren kann und du hast Recht, dass da eine kleine Pause nichts verschieben kann und die Stammleser werden nach wie vor da sein und sogar nachfragen, was los war. Das sind auch meine Erfahrungen.

    Bin schon sehr gespannt, wie das neue Jahr bei mir im Blogging starten wird und ob ich nach wie vor meine Kommentar-Runden machen werde und und und.

    • Hallo Alex, nur muss man die Flut der Kommentarmöglichkeiten auch stemmen können. wenn ich jeden Tag in jeden Blog aus dem Reader oder den Lezezeichen kommentieren würde, dann würde ich wenig anderes schaffen.
      Aber es ist schon wichtig an den Themen anderer Blogs teil zu haben. Ist ja doof, wenn wir selbst lassen, was wir uns von anderen aber wünschen. Danke für Dein Feedback. HG Hans

  • Ich habe einige Stammleser auf meinen Blog. Aber viele die auch über die Google Suche kommen. Solche Leser kommentieren eher nicht und kommen gezielt auf einen Artikel.
    Gerade wie bei meinen Misch-Masch Blog ist es eher schwierig Stammleser zu finden und zu halten. Einfach weil ich so viele unterschiedliche Themen anspreche.
    lg

    • Hallo Karin, ja, Allrounder haben es scheinbar schwerer. Dafür ist aber die Zahl der potentiellen Leser-Kommentierer größer, weil sie eben nicht fachbezogen sind, und auch zu vielen Themen etwas sagen können. Im Idealfall natürlich nur brauchbares. Lieben Dank für Dein Feedback. LG Hans

    • Gerade wie bei meinen Misch-Masch Blog ist es eher schwierig Stammleser zu finden und zu halten.

      Muß man nur richtig aufziehen. Mein Lieblingsblog ist AV100.de … ein Misch-Masch-Blog 1. Kajüte 🙂 Mir wäre es viel zu langweilig ständig über das gleiche Thema lesen zu müssen.

      • Ehrlich? Hier dreht es sich doch fast nur um Gedenk-Tage 🙂 … Klar … ist auch gut gemischt hier. Nach dem Abschicken des Kommentars fiel mir ein, daß ich auch deinen Blog hätte nennen sollen. Andere Blogs konnten mich noch nicht in ihren Bann ziehen.

        Beim bekannten Feedback-Blogger schaue ich wohl nur noch aus alter Gewohnheit vorbei.

      • Hallo Rainer, und vielen Dank für Deine Anregung.

        fast nur um Gedenk-Tage

        das ist aber dann doch bissel zu hoch gegriffen, wenn ich den Schnitt sehe. Würde ich sie alle nennen, dann hättest Du schon recht. Da sie aber variieren, sehe ich das immer noch als unterhaltsam. (Lehrreich will ich da nicht unbedingt sagen. Obwohl, manchmal…..) Wäre jeden Tag ein – zum Beispiel – „Sailor moon“ oder „Internet“ Tag, dann wäre das wohl eher suboptimal.. Da stimme ich zu. Aber wie dem auch sei. Bisken Späßken haben darf schon sein. Aber grundsätzlich werde ich da auch noch mal gedanklich in medias res gehen.

        Aber, da zum einen alle (für mich erwähnenswerten) schon mal genannt wurden Innerhalb365, und die Zugriffszahlen der Leser (wenn auch) im oberen Mittelfeld sind, verringert sich die Quote eh. Ein entspanntes und schönes Wochenende. Ob hier oder bei eine(r)(m) der vielen anderen tollen Blogger(innen). Jetzt jeden einzeln zu benennen, würde den Rahmen sprengen, und einen unerwähnt zu lassen wäre ungerecht. Und Gott sei Dank hat ja auch da jeder seine individuellen Favoriten. Und ich wünsche allen heute einen schönen Nikolaustag
        HG Hans

  • Ich glaube, junge Blogger haben es ein bisschen leichter, Besucher zu generieren, weil deren Umfeld viel an Blogs interessiert – schreiben vielleicht selber. Ich hingegegen muss meinen Freunden erst erklären, was ein Blog ist 😉
    LG
    Sabienes

    • Hallo Sabienes, leichter mögen es die Blog-Junioren haben. (Ich dacht, die die zwitschern oder gesichtsbuchen alle) Ob es nachhaltiger ist, würde ich durchaus mal bezweifeln, da die Sprunghaftigkeit noch eher gegeben ist. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Aber die gibt es Hüben wie Drüben.. Danke für Deinen Besuch und Deinen Kommentar. LG Hans

    • Das ist witzig. Es geht mir (60) nicht anders. Sogar jüngere Kollegen wissen manchmal nicht, was ein Blog ist. Wenn ich es dann erklärt habe, schauen sie mich verwundert an und meinen, ich müsse ja viel Zeit haben, wenn ich mich mit sowas befasse. 🙂 Jau, hab ich natürlich.

  • Also, ich habe neulich auch etwas gestaunt, dass jemand aus meinem Umfeld (ca.50) nichts mit Blogs anfangen konnte. Das hätte ich so nicht erwartet. So ist das mit Erwartungen. Naja, er könnt ja Leser werden, dann täts passen.

  • Puh,
    wenn man zu spät kommt dann hat man richtig Arbeit mit dem Lesen.
    Nach dem Lesen des Artikels und der 28 Kommentare die auch die Gesamt Verweildauer dieses Beitrages in die Höhe getrieben hat (Ulrike werde ich wohl nicht toppen) habe jetzt noch eine Frage .

    @Hans

    …..ehr danach, was und wie oft das gelesen wurde

    Hast Du da ein Plugin das die Leser zählt?

    @Ann-Bettina

    …..auch wie lange die Besucher bei dem Artikel verweilten

    Womit kontrollierst Du das.

    Freue ich auf eure Tipps 🙂

    Grüße und einen schönen 2. Advents Abend.
    Lothar

    • Hallo Lothar, und danke für Dein Interesse und Deinen Kommentar.

      Hast Du da ein Plugin das die Leser zählt?

      Hier im Blog kann ich das mit „Top 10“ sehen. Das ist sehr schlank, zeigt mir aber auch „nur“ die Top10 Overall, also gesamt, und die Top10 täglich. Mir reicht das aber völlig aus. Und ein Google-Konto gibt es ja auch 😉
      Wenn Du aber nach „WordPress Popular Post“ suchst/guckst, dann finden sich auch noch welche, die mehr Statistik-Daten anzeigen, wie Durchschnitt u.s.w. Hier noch eines, was eventuell von Interesse sein könnte:
      https://wordpress.org/plugins/wordpress-popular-posts/

      Dir auch noch einen schönen zweiten Adventsabend. Paar Stündchen sind es ja noch. HG Hans

      • Danke für den Tipp.
        Mal schauen ob ich sowas auch mal irgendwo auf einen meine Blogs einsetze.

        Das mit der Verweildauer würde ich noch interessanter finden.
        Mal sehen vielleicht hat Ann-Bettina ja noch einen Tipp für mich.

        Grüße
        Lothar

  • 28 Kommentare sind echt toll. Da freut man sich als Blogger. Hat man ja leider nicht alle Tage. Das spricht eigentlich dafür, dass man viel mehr auf die Vernetzung bzw. gegenseitiges Kommentieren setzen sollte. Aber die Themen sind halt auch nicht immer so interessant. Das ist wohl in erster Linie das Problem.

    • Hallo Horst, ja, da bin ich auch sehr froh und dankbar, dass das Thema offensichtlich Feedbackfreundlich war. Das wünscht man sich natürlich immer. Also alles in allem Full Ack
      HG Hans

  • Guten Morgen, Hans,

    Stammleser sind wichtig. Da gebe ich dir recht.
    Was nützen Besucher, die nur zufällig auf das Blog treffen und dann nie wieder kommen?
    Die treiben zwar den Traffic nach oben, aber als Hobbyblogger kann einem das egal sein.

    Schöne Woche und lg
    Anne

    • Guten Morgen Anne, danke von Herzen für Deinen Kommentar. Ich stimme da unbedingt zu. Besser sind jene Leser und Besucher, die tatsächlich interessiert sind, und sich interaktiv einbringen.
      HG Hans

  • Hallo Hans. Ich finde es erstaunlich was Du hier leistest! Respekt. Du betreibst einen der wenigen Bloggs in dem ein Kommentar auch beantwortet wird. Ich habe leider nicht immer die Zeit einen Kommentar zu hinterlassen, werde mich aber bemühen dies in Zukunft öfter zu tun.

  • Hallo, Hans,
    nachdem eine ganze Weile vergangen ist, hat doch ein Besucher, der über Deinen Artikel auf meinen Blog gekommen ist, wieder zurück gelockt auf Deinen interessanten Artikel. Die Leser udnd as Gewinnen von Neu-Lesern ist ja ein beliebtes Thema unter Bloggern. Ein Aspekt, der mir immer wieder zu kurz kommt, ist die „Zielgruppe“. Für wen schreibt Ihr (Ihr und andere Blogger) Euren Blog? Manchmal habe ich dne Eindruck, dass es nur darum geht, andere Blogger zubeeindrucken udn diese als Leser zu gewinnen. Diskussionen finden eigentlich nur unter Bloggern statt. Es ist einfach so, dass der Rest der Leser (also der Nichtblogger) sich auch nicht auskennt mit „Gefällt mir“ und Kommentaren. Kommentare schreiben eben meistens nur Blogger. Ich schreibe NICHT für andere Blogger, sondern für jeden, der sich für China und mein sonstiges Geschreibsel interessiert. Deshalb ist mir auch besonders wichtig, wie viele Leute über Suchmaschinen zu mir kommen. Das sind häufig die Nichtblogger, die dann auch heimlich, still und leise wieder verschwinden.
    So, das wollte ich nur mal loswerden.

    Ich wünsche weiterhin angenehmes bloggen und steigende Leserzahlen
    Ulrike

    • Ups,
      sorry Ulrike, dass mir dein Kommentar durchgegangen ist. Da hätte ich normalerweise längst reagiert. Danke jedenfalls herzlich für dein Feedback.

      Hier in meinem „Gemischtwarenblog“ eine feste Zielgruppe zu definieren ist fast nicht möglich.
      Wie ich in einem anderen Blogbeitrag (klick) mal schrieb, ich erlaube mir, keine feste Zielgruppe zu haben, sondern für viele zu schreiben und für alle, die es interessiert.

      Mir gehts weniger um das beeindrucken, als vielmehr darum, meine Leidenschaft – das Schreiben – auszuüben und hoffentlich viele Menschen zu ermuntern, sich mit mir darüber zu unterhalten und auseinander zu setzen.

      Ich freue mich auch, wenn mein Geschreibsel geteilt wird, aber es ist nicht meine eigentliche Motivation, wegen Plusses oder likes zu schreiben. Und natürlich habe ich gerne viele Leser und schaue auch immer mal nach den Statistiken.
      Herzlichen Gruß Hans

  • @Ulrike,
    ja, ich schreibe für Suchmaschinenbesucher, Blogger und Nicht-Blogger, die gerne auf den Blogs lesen. Man weiss manchmal, ob ein Blogger kommentiert hat oder ein Nichtblogger. Ich setze zum Beispiel das Plugin CommentLuv ein, wobei man den letzten -Artikel aus dem eigenen Blog unter dem Kommentar verlinken kann.

    Dabei gehe ich immer davon aus, dass dieses Plugin nur Blogger nutzen. Bei Internetblogger.de sind auch viele Webseitenbetreiber unter den Lesern, was man an den Links sichten kann. Aber das stört mich nicht und Leser sind Leser. Man freut sich über jeden, der vielleicht mit dem Feedback um die Ecke kommt.

    @Hans, heute bist du wieder dran 🙂 und heute ist mein Kommentier-Sonntag. Daher nehme ich dich gleich in meinen neue Blogliste auf und verlinke diesen Artikel.

Ich freue mich auf und über Kommentare