Bonn

Mein Bonn

Bonn Poppelsdorfer Schloss

Hey Bonn – do ming Stadt am Rhing, he wo ich… halt, ich bin ja gar nicht in Bonn groß geworden, aber ich lebe seit vielen Jahren quasi üm de Eck im Vorgebirge. Weniger als 15 Bahn-Minuten entfernt. Aber, zunächst sei mal erzählt, wie es zu diesem Thema kommt, Dazu hat im Rahmen der Bonner Blogparade unter dem Motto: Mein Bonn die Betreiberin des Blog curry and culture eingeladen.

Bonn: Stadt mit Charme

bonn-794167_960_720Ich habe über viele Jahre in Bonn gearbeitet und gehe noch heute häufig – auch zum Klamotten kaufen – nach Bonn. Zum einen findet sich dort alles, und zum anderen gefällt mir der Charme, den Bonn sich bewahrt hat. Liebe Kölner, bitte net böse sein, aber mir ist das allemal lieber, als shopping in der Domstadt am Rhein (die aber natürlich und zweifelsfrei auch ihre Vorzüge und Schönheiten hat. Dies aber nur als Randnotiz).

Wie groß waren damals die Befürchtungen – als die Bundesstadt sein Dasein als Bundeshauptstadt an Berlin abgegeben hat – Bonn könne den Weggang einiger Ministerien nicht verkraften dachten viele. Im Nachhinein doch unbegründet. Bonn lebt nach wie vor, und ist auch immer noch ein Anziehungspunkt für Touristen. Es sind zahlreiche Firmen nach Bonn gekommen und der Ausbau der Museumsmeile war sicher genauso wenig zum Schaden, wie die Eröffnung des WCC World Conference Center. Die Beethovenstadt ist weltoffen, liegt unmittelbar am Rhein und die Natur in und rund um Bonn ist wirklich reizvoll.

Museen in Bonn

Für die Freunde der Kultur und der Kunst gibt es zahlreiche Museen. Diese nun alle zu benennen sprengt ganz sicher den Rahmen eines Blog-Beitrags, daher will ich mich auf einige beschränken.

Beginnen will ich mit dem Geburtshaus von Ludwig van Beethoven in der Bonngasse. Das Beethoven-Haus Bonn gilt übrigens weltweit als eine der bedeutendsten kulturellen Gedenkstätten. Das ist doch schon was, oder? Die Öffnungszeiten sind vom 1. April bis zum 31. Oktober täglich 10:00 – 18:00 Uhr.

Als „lebendes Museum“ gelten die Botanischen Gärten der Universität Bonn am Poppelsdorfer Schloss. Ein Ereignis, welches immer wieder viele Besucher anzieht, ist es wenn der Titanwurz blüht. Der Geruch – oder in diesem Falle darf man wohl Gestank sagen – ist allerdings nichts für jedermanns Geschmack. Natürlich gibt es aber auch zahlreiche andere und auch wohlriechende botanische Schönheiten und Hingucker.

Das Haus der Geschichte ist quasi ein „Muss“ und zeigt die Geschichte Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis hin in die Gegenwart. Es gibt immer wieder ergänzend Wechselausstellungen. Der Eintritt ist frei. Sehenswert sind viele weitere Museen. Ob nun das Ägyptische Museum, das Arithmeum, oder das Universitäts-Museum. Und schließlich auch das Museum König. Da spielt ja auch immer der individuelle Geschmack eine Rolle. Aber, für jeden sollte etwas dabei sein.

Theater in Bonn

Bonn gilt aber auch als Theaterstadt, und stellt auch da eine breite Palette zur Verfügung. Sei es das Haus der Springmaus, das Contra-Kreis-Theater, welches ich beispielsweise regelmäßig besuche, das Pantheon oder auch das Euro Theater Central.

Pützchens Markt

Wenn im September wieder Pützchens Maat anjesaat is, strömen erneut die Minchemasse an de Kasse, oder anders gesagt Pützchens Markt, die Großkirmes inmitten des Stadtteils Bonn Pützchen lockt immer wieder sehr viele Besucher an. Für 2013 erwartet man, so der Wetter-Gott es mit den Schaustellern gut meint, weit über eine Million Besucher.

Grüne Oasen von Bonn

Sozusagen mittendrin in Bonn liegt am Regierungsviertel die Rheinaue mit Seen. Boot fahren oder ausgiebig spazieren gehen ist also kein Problem. Der alte Zoll mit Blick auf den Rhein ist immer mal einen Besuch wert, und auch im Hofgarten direkt an der Uni lässt es sich durchaus mal relaxen. Im Hofgarten direkt an der Bonner Universität kann man übrigens auch gut Kastanien sammeln, für den alljährlichen Tausch gegen Gummibärchen und Co.

Und wenn man mal durch die Bonner Südstadt flaniert, sieht man wunderschöne alte Häuser wo man zunächst nie auf den Gedanken käme, dass sich hinter den Häusern auch super schöne Gärten befinden. Ich hab Bekannte dort wohnen, und man hält es kaum für möglich, welche grünen und blühenden Oasen sich dort „verstecken“.

Versuchs mal mit Gemütlichkeit

Cafés und Kneipen laden unter anderem auf dem Marktplatz oder dem Friedensplatz zum Schlemmen und Gucken ein. Und was dem Kölner sein Kölsch, ist dem Bonner sein Bönnsch, auch wenn es nicht jeder mag das naturtrübe Getränk.

Bonn ist halt etwas – na sagen wir mal – gemütlicher, als Großstädte. Resümierend und für meine Begriffe ist Bonn aber auch charmant(er). Ach, man könnte noch viel mehr schwärmen von Bonn.

Wenn man in der Woche abends durch die Innenstadt geht, braucht man nicht zu befürchten sich durch Menschenmassen hangeln zu müssen und Plattfüße zu bekommen. Manch einer würde sagen. Da ist tote Hose, aber das ist definitiv falsch. Auch das gastronomische Angebot bietet für jeden etwas. Natürlich ist auch in Bonn nicht alles Gold was glänzt, und es gibt einige Problem-Themen. Aber wo gibt es die nicht.

Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, mir Eure Meinung zu sagen…über Bonn. Was euch so gefällt. Was Bonn für Euch ausmacht. Oder, was euch vielleicht nicht so gefällt.

Siehe auch: Bonn von A bis Z

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