Gedenktage

Internationaler Kinderbuchtag

Alltag - Gedenktage - Jahrestage - Aktionstage

Morgen am 02. April ist Internationaler Kinderbuchtag (International Children’s Book Day). Der Aktionstag wird seit 1967 lesend begangen.  Initiiert wurde er von dem „International Board on Books for Young People“ (IBBY). Das Datum erklärt sich mit dem Geburtstag des Dichters Hans Christian Andersen im Jahre 1805.

In der höchsten Zivilisation bereitet das Buch noch immer die größte Freude. Wer einmal seine Befriedigung gekannt hat, der besitzt ein Heilmittel gegen jedwedes Unheil. Ralph Waldo Emerson  (1803 – 1882)

Globale Verständigung als Ziel

Der Tag soll die Verständigung durch Kinder- und Jugendliteratur weltweit fördern. Es sollen aber auch Voraussetzungen für die Veröffentlichung und Verbreitung qualitativer Kinderbücher geschaffen werden. Weltweit soll Kindern der Zugang zu Büchern möglich gemacht werden. Der Kinderbuchtag soll auch  wissenschaftlicher Diskussionen rund um Kinderliteratur anregen.

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Lesen macht schlau und weckt Interesse

Das Lesen bildet auf eigene Weise. Ein gutes Kinderbuch sollte pädagogisch wertvoller sein, als das Fernsehen oder auch PC-Spiele. Durch Bücher wird das Wissen der Kinder erweitert. Die Fähigkeiten werden geschult. Der Sprachschatz wird größer und die Ausdrucksfähigkeit wird besser. Lesen regt die Neugier und die Phantasie an. Man kann auch mal in andere Welten reisen. Kindern sollte man das Lesen früh nahe bringen, damit Literatur und Bücher ihr Leben bunter und reicher machen können.

Kinderbücher sollten immer dem Alter entsprechend sein, um sowohl Überforderung, als auch Unterforderung zu vermeiden.

Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. Jean Paul (1763 – 1825)

Jedes Jahr steht der Kinderbuchtag unter einem Motto. 2017 kommt es von der russischen IBBY-Sektion: „Let us grow with the book!“ – „Lasst uns zusammen mit Büchern groß werden!“ siehe: lesen-in-deutschland.de

IBBY (International Board on Books for Young People), das internationale Kuratorium für das Jugendbuch ist eine gemeinnützige internationale Organisation. Sie möchte Menschen vereinen, die weltweit bei Kindern / Jugendlichen Freude an Büchern wecken.

Ich finde es schade, dass ich keine Bücher mehr aus der Kindheit und Jugend habe. Gut, ich könnte sie noch mal kaufen. Das wäre aber nicht das selbe.

A pros pos. Der April hält noch einen literarischen Tag bereit. Am 23. ist der Welttag des Buches und des Urheberrechts (World Book and Copyright Day). Dieser Tag wurde von der UNESCO eingerichtet. Er steht: für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und nicht zuletzt auch für die Rechte ihrer Autoren.

6 Kommentare

  • Hallo Hans,
    schön, dass du auf den Kinderbuchtag hinweist. Ich finde es auch extrem wichtig, dass Kinder Bücher lesen. Leider wird das nicht in allen Familien gefördert. Und wenn ich mich an den Deutschunterricht zu meiner Zeit erinnere, der hätte mich sicher nicht zur Leseratte gemacht 🙁 Aber vielleicht sieht das ja heute anders aus.
    Liebe Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,

      danke für deinen Kommentar. Leider haben nicht alle Kinder generell den Zugang zu Büchern. Sehr bedauerlich.

      Der Deutschunterricht nach der Grundschule war bei mir auch eine eher sachliche Angelegenheit. Wobei wir noch recht viel gelesen haben. Um genau zu sein, hat der Deutschlehrer gelesen. Was ich nach meiner Schulzeit an den gelben Büchlein hatte, war schon enorm.

      Schönen Sonntag noch
      LG Hans

  • Bücher -> So wichtig für unseren Nachwuchs. Sie regen die Fantasie an und bringen die Kinder für kurze Zeit in eine andere Welt.
    Wir lesen in der Arbeit jeden Tag den Kindern ein kleines Buch vor. Und das wird auch sehr sehr gerne von ihnen angenommen. Sie sitzen dann ruhig in der Kuschelecke und höre gespannt zu.
    Auch die größeren Nachmittagskinder nehmen das immer gerne an.
    Leider animieren viel zu wenig Eltern Ihre Kinder ein Buch zu lesen. Wäre es doch soooo wichtig.
    Liebe Grüße
    Nila

  • Eltern, die selbst gern lesen, haben meist Kinder, die auch gern lesen. Meine kleine Großnichte hat mit vier Jahren schon jede Menge Bilderbücher und lässt gerne vorlesen. Sie kennt so manche Geschichte schon auswendig und „liest“ dann selbst.
    LG Elke

    • Hallo Elke,

      danke für deinen Kommentar. Ich bin auch davon überzeugt, dass Kinder nachleben, was die Eltern vormachen.

      Lieben Gruß Hans

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