Alltägliches

Earth Hour 2017 – Ein Stündchen für den Klimaschutz

Morgen am 25. März schalten – von 20:30 bis 21:30 Uhr – viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt das Licht aus, um im Rahmen der „Earth Hour“ unter dem Motto: „Klimaschutz geht gemeinsam!“ ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Die Aktion entstand 2007 vom WWF („World Wide Fund For Nature“)

Künstliches Licht ist für viele von uns etwas selbstverständliches. Es steht immer zur Verfügung. Wir müssen nur den Lichtschalter betätigen. Mit dem sparsamen Gebrauch von Energie, kann man schon etwas für den Schutz des Klimas tun. Es ist also wichtig, nicht verschwenderisch zu sein mit einem kostbaren Gut.

Die #EarthHour (Stunde der Erde) kann und soll zum Nachdenken anregen. Der Initiator – die Naturschutzorganisation WWF – macht den Vorschlag, von 20.30 bis 21.30 Uhr die Lichter auszuschalten und alternative Lichtquellen zu nutzen. Ganze Städte machen mit bei der Aktion und drehen ihren  Sehenswürdigkeiten den „Saft“ ab.

Im Jahr 2016 beteiligten sich mehr als 7000 Städte in 178 Ländern an der #WWF-EarthHour. In Deutschland waren es immerhin 241 Städte und Gemeinden. Der WWF sagt dazu:

Unsere Städte sind unsere größte Chance, den Klimawandel zu bremsen. Sie sind mit 70 Prozent der weltweiten CO2 Emissionen einerseits Motoren des Klimawandels, andererseits aber auch des Klimaschutzes.

Natürlich kann man das Klima nicht in dieser einen Stunde retten. Die Energieersparnis ist eher gering verglichen mit den Energiemengen, die im Jahr verbraucht werden. Das gesetzte Zeichen ist aber wertvoll. Ein globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Gemeinsam soll die Welt, bei der weltweit größten Umweltschutzaktion, für den Erhalt der Natur kämpfen und das Klima schützen.

Übrigens: 2007 äußerten Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft Bedenken, eine zu große Beteiligung an der Aktion könne zu einem großflächigen Stromausfall führen. Die Stromnetzbetreiber gaben alsbald, nach der Aktion Entwarnung.

Bildquelle: www.earthhour.org/earth-hour-starter-kit

Bleibt zu hoffen, dass der Wunsch zum Erhalt der Natur auch im übrigen Jahr da ist. Es ist sicher nicht verkehrt, anzuregen und über den Klimawandel (auch als Artenkiller) zu sprechen. Es wird genügend Mist in den sozialen Netzwerken verbreitet. Vielleicht wäre es ja eine Idee, diese Umweltaktion zu posten, zu liken, an Friends weiterzuleiten.

Siehe zum Thema auch:

www.wwf.de/earthhour
www.earthhour.org/

Wie denkt ihr über solche Aktionen?
Taugen sie als Anreger zum Nachdenken?
Vielleicht soger zum Umdenken?
Ich lade herzlich dazu ein, eure Standpunkte hierzulassen.
In diesem Fall freue ich mich besonders aufs Teilen.

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