Blogs und bloggen

Blogparaden – Quelle der Inspiration und Vernetzung?

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Blogparaden. Ein ewiges Thema in der Blogosphäre und im WWW. Die einen mögen sie, sehen die Vorteile, die eine solche Aktion mitbringt. Andere sagen, das hätte mit Bloggen nicht viel zu tun. Ein Blogger müsse sich seine Themen selber suchen. Ich mag Blogparaden eigentlich schon sehr, solange ich keine „Zwangsjacke“ anziehen muss.

Im habe auch schon an mancher teilgenommen. Ich habe schon mal geschaut, ob und wie man denn einen Bogen spannen kann von: Foren, Blogs und Blogparaden. Wie könnte ein Forenbetreiber diese Aktionen für sich und sein Board nutzen. Ich habe auch schon an einer Blogparade teilgenommen, die sich speziell mit der Thematik: Internet- und Diskussionsforen befasste.,

Auch am WebmasterFriday habe ich hier schon teilgenommen.

Und diese Woche startet Martin quasi eine Meta-Blogparade mit dem Thema: Blogparaden.

Gestern dachte ich zunächst noch, ach nä, hab ich schon drüber geschrieben. Aber im Laufe der Zeit können sich Ansichten ja durchaus auch mal ändern. Bei einer Blogparade wird in der Regel ein bestimmtes Thema vorgegeben, worüber Blogger dann schreiben. Es gibt zeitlich befristete und unbefristete.

Wie steht ihr zu Blogparaden?

Ich finde sie schon gut, wenn ich ohne Zwangsjacke mitmache. Klar fördern sie die Vernetzung, aber das ist nicht die Hauptmotivation. Vernetzen kann ich mich auch, ohne an einer Parade teilzunehmen. Da gehe ich übrigens auch mit Henning konform. Sie dienen hier und da als Inspiration. Sie können dem eigenen Blog nutzen. Nicht jeder mag aber das, was vorgegeben ist.

Nachtrag 18. Oktober 2016:  Henning kündigte an, nicht mehr an Blogparaden teilnehmen zu wollen.

Ich mache das nicht mehr. Ich habe schlichtweg keine Lust mehr auf Blogparaden und Blogstöckchen und dergleichen. Mir kommt das immer mal wieder vor, als würden sich da Blogger in eine Selbsthilfegruppe begeben. Henning Uhle

Horst möchte sich da auch nicht in ein Korsett quetschen lassen und schaut durchaus kritisch hin. >> klick <<

Man sollte schon schauen, dass das Thema passt und man etwas dazu beitragen kann. Wie gesagt. Wäre die Beantwortung fester Fragen Bedingung, würde ich eher nicht mitmachen, auch wenn ich sie schon mal übernehme.

Was ich nicht gut finde ist, wenn jemand eine Blogparade missbraucht um sich und sein Produkt zu bewerben. Also, wenn er eigentlich nichts zum Thema schreibt, aber versucht seinen Link da unter zu bringen. Aber das muss ja jeder Ausrichter selber wissen, wie er damit umgeht.

for-likBei welchen habt ihr schon mitgemacht?

Die eine oder andere hab ich ja erwähnt. So nenne ich nochmal eine, die erklärt, was Blogparaden sind. Es waren schon manche und gerne auch der WebmasterFriday. Ich sehe den auch – wie andere Blogger – als feste Größe in der Bloglandschaft.

Was waren die spannendsten Themen?

Ach, das sind doch Fragen. Wie will man die denn beantworten? Alle waren auf ihre Art spannend. Aber ich erwähne mal #BloGeHa – ABC gegen Hass. Ich weiß auch nicht, ob spannend der richtige Ausdruck ist. Es war eine Herausforderung, wo ich mich anfänglich schwer tat, aber nach einer kurzen Bedenkzeit nahm ich mich dann des Themas: Blogs gegen Hass an.

Sind Blogparaden ein Teil der Blogosphäre – oder kommen immer die gleichen Artikel heraus?

Ein unumstößlicher Teil sind sie nicht. Man könnte auch nur „klassisch“ bloggen, also nur über eigene Themen schreiben. Zwangsläufig ähneln sich manche Artikel bestimmt schon mal, wenn man mit einem anderen Blogger auf einer Wellenlänge bloggt. Man hat die selben Ansichten, die man individuell zum Ausdruck bringt..

Welche Blogparaden könnt ihr anderen Bloggern empfehlen?

Naja, beim WebmasterFriday ist man schon gut aufgehoben, wenn es denn vom Thema passt.

Der Beutelwolf findet übrigens, dass Blogparaden schon in die Blogosphäre gehören, während sich Sabienes fragt, ob sie denn noch der Burner sind. Bei breakpoint lese ich heraus, dass man etwas zu sagen haben sollte, wenn man teilnehmen möchte. Das unterstütze ich unbedingt. Aber das gilt ja für jeden Blog-Artikel.

Wie steht es um Euch?
Sind Blogparaden OK?
Gehören sie ins Netz?
Nehmt ihr dran teil, oder sagt ihr, nä lass mal. Lieber nicht!

Ich freue mich auf und über Kommentare