Blogs und bloggen

Bloggen als Einzel-Blogger oder im Autoren-Team?

Wer einen Blog betreibt und ihn regelmäßig mit Artikeln versorgt, der wird – auch als engagierter Hobby-Blogger – wissen, dass das zeitintensiv ist.  Mancher wird daher Überlegungen anstellen, Co-Autoren ins Boot zu holen. Die können eine gute Ergänzung sein und zusätzliches, nützliches Wissen mitbringen.

Weiterhin stellt sich die Frage, ob man in einem Team möglicherweise effektiver und leichter schreibt und sich selbst eventuell etwas Druck nimmt. Andererseits gibt es aber viel zu bedenken, wenn zwei oder mehr Menschen in einem Blog schreiben. Ich werde dazu mal ein paar Ansichten schildern und daran anschließend ein paar Fragen im Rahmen einer Blogparade: Teamplayer oder Einzelkämpfer beantworten.

Bloggen im Team

Es gibt sicher einige Blogs, wo mehrere Autoren sinnvoll- und eine große Hilfe sind. Unter anderem News-Blogs oder Blogazine, auch jene, die eventuell mehrmals täglich Artikel veröffentlichen. Da kann das ein wichtiger Faktor für Erfolg sein. Fachkompetenz für den jeweiligen Bereich natürlich vorausgesetzt. Es sollen ja möglichst gehaltvolle und qualitative Beiträge werden.

Team-Bloggen kann wirklich interessant sein. Vorteile:

  • Man kann sich ergänzen. Da, wo einer Stärken hat, hat man selber vielleicht Schwächen.
  • Es werden Themen behandelt, von denen man selber wenig(er) versteht
  • Es kommen Artikel auf den Blog, die man alleine nicht geschrieben hätte
  • Der Blog profitiert also von mehr Ideen
  • Man lernt dadurch grundsätzlich voneinander
  • Rechtschreibung, Schreibstil und Grammatik können in wechselseitigen Textkorrekturen verbessert werden. Man entwickelt sich dabei
  • Bloggen ist Handwerk und durch den Austausch im Team und die (zahlreichen) Artikel kann man „Learning by Doing“ aktiv Bloggen lernen
  • Man teilt sich die „Arbeit“ (Konzept, Recherche und eigentliches Schreiben, Werbung, Technik)

Was ist zu bedenken:

Es ist unabdingbar, im Vorfeld geklärt zu haben:

  • .. wer für welche Aufgaben zuständig ist
  • .. wer welche Rechte hat
  • .. wer Ansprechpartner ist. Sowohl für Fragen von außen, als auch von der Mannschaft
  • .. wer sich um Kritik kümmert
  • .. wer Designer ist
  • .. wer promotet. Wo? Wann? Wie?
  • .. dass Aufgaben gut verteilt sind
  • .. wer Kontrolle liest
  • .. wer sich um SEO kümmer
  • .. wer Grafiken u. o. Bilder erstellt

Und, und, und….. Im Team muss geplant werden, wann welche Themen veröffentlicht werden. So kann man sich aufeinander abstimmen und stellt sicher, dass Beiträge regelmäßig (zu bestimmten Tagen) erscheinen. Sicher tun sich auch noch Fragen auf. Für deren Beantwortung muss man Zeit einplanen.

Der schnöde Mammon

Auch darüber wird man reden müssen. Wer trägt welche Kosten?  Wer entscheidet über zukünftig anfallende Kosten? Was passiert mit möglichen Einnahmen? Wie werden sie aufgeteilt? Welche Quellen für Einnahmen werden gewählt? Können alle damit leben? Finden es alle gerecht? Wie profitiert jeder einzelne?

Zuverlässigkeit

Man muss sich auf die Mit-Blogger verlassen können. Wenn sich einer immer öfter mal nicht an den Plan hält, ist das nicht gut. Probleme sollten auch frühzeitig besprochen und geklärt werden. Im besten Fall sollten sie gar nicht erst entstehen. Niemandem ist geholfen, wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert. Da verschwendet man nur kostbare Zeit und strapaziert seine Nerven über Gebühr.

Dani Schenker, Blogger und Team-Mitglied bei Zielbar, hat das Thema mal sehr eingehend betrachtet.

Ich gehe mal auf einige Fragen  der Blogparade ein.

Schreibst du deinen Blog alleine o. mit jemandem zusammen? Warum?

Ich vermute mal, dass es manch anderen Bloggern auch so ging. Bei Erstellung und Inbetriebnahme meines Blogs habe ich darüber gar nicht nachgedacht. Hätte ich mir Gedanken dazu gemacht, hätte ich mich wohl dagegen entschieden. Auch wenn ich hier normalerweise nicht so häufig die ganz privaten Themen verblogge, würde sich das für mich nicht „gut“ anfühlen. Bei einem anderen Blog, mit einer anderen (Themen) Ausrichtung könnte das ganz anders sein. Über einen passenden Gastbeitrag würde ich indes schon nachdenken.

Schreibst du mit anderen Bloggern zusammen?

Hier auf dem Blog oder in einem anderen nicht. Ich habe neben zahlreichen anderen Bloggern gerne am WebmasterFriday teilgenommen, als er noch aktiv war. Seit Anfang des Jahres ist da aber leider Stillstand. Bis dahin gab es jede Woche ein Thema, über das die Blogszene bloggen konnte. Zwar jeweils auf den eigenen Blogs, aber sozusagen ja auch im Verbund.

Tauscht du dich mit anderen Bloggern aus?

Je nachdem, wie meine Tagesform und Power ist. Wie ich Zeit und Lust habe, mache ich das schon auf unterschiedlichen Kanälen. Bloggerforen, Google+ oder Twitter. Ich schreib sogar noch E-Mails.

Beteiligst du dich an Blogparaden? Engen dich diese ein?

Wenn sie mir vom Thema passen, dann durchaus gerne, wenn tendenziell etwas weniger. Ich habe aber auch das Gefühl, als wären in letzter Zeit weniger im Umlauf. Auf jeden Fall weniger, wo ich etwas beitragen kann/will. Viele mögliche Themen sind scheinbar schon durch. 😉 Einengen tun sie mich nicht.

Sind vorgegebenen Themen für dich Inspirierend? Beeinflusst es deine Kreativität wenn dir Themen vorgegeben werden?

Das ist durchaus so, dass Vorgaben auch Inspiration sein können. Muss es aber nicht zwingend. Inspirationen bekommt man ja auch aus anderen Kanälen. Ich sehe auch die Originalität nicht in Gefahr. In der Regel habe ich ja individuellen Spielraum, Themen zu bearbeiten.

Und schließlich

Ich war schon immer auch ein Teamplayer, könnte mir grundsätzlich auch das Bloggen im Team vorstellen, wenn das Gesamtpaket stimmig ist. Ein gutes Team kann richtig Stärke entwickeln. Bunte Vielfalt und Kompetenz können einen Blog schon mächtig bereichern. Dann hat der Blogbetreiber was davon, der Co-Blogger und schließlich die Leser.

Wie steht ihr zu der Thematik?
Könntet ihr im Team bloggen?
Könnt ihr euch vorstellen da der Teamleader zu sein?
Welche Vorzüge hat das Bloggen mit mehreren Autoren?
Seht ihr Nachteile? Wenn ja, welche?
Gefahren? Falls ja, benennt sie doch bitte.

Ich lade sehr herzlich zum Kommentieren ein und freue mich auf eure Ansichten.

26 Kommentare

  • Ein spannender und facettenreicher Beitrag! Ich habe seit ein paar Tagen eine Freundin ins Blogger-Boot geholt. Zwar gibt es bei uns nur einen Artikel pro Woche, aber auch der kostet Zeit, die man als Arbeitnehmer manchmal nicht hat. Sie ergänzt mich sehr gut und ich bin absolut dankbar, dass sie mich unterstützt. Vertrauen spielt natürlich eine große Rolle, so hätte ich vermutlich nie nach einem „fremden“ Blogger für diese Form der Unterstützung gesucht.

    Viele Grüße,
    Auri der Theatergeist

    • Hallo Auri,

      danke für deinen Kommentar . Ein Artikel pro Woche finde ich aber doch eine gute Zahl. Je nach Aufwand der Recherche kann das schon ganz schön Zeit in Anspruch nehmen. Besser jede Woche einen, als eine Woche drei und dann einen Monat lang nichts. Es gibt ja auch noch andere Aufgaben.

      HG Hans

  • Hallo Hans,
    Gastartikel veröffentliche ich auf meinem Blog gerne, wenn sie inhaltlich passen und informativ sind. Aber den Blog betreibe ich alleine, weil ich schlechte Erfahrungen mit Team-Arbeiten gemacht habe. Da wird sich nicht an Absprachen gehalten, plötzlich hat jemand keine Zeit, usw. Das bringt mehr Ärger, als es Wert ist.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,

      das ist ein Problem, wenn keine Zuverlässigkeit da ist und sich nicht an den Plan gehalten wird. Ein größeres Team kann das vielleicht noch problemloser kompensieren, als ein kleines. Spielt dann eine Rolle, ob und wieviele geplante Beiträge schon auf Lager liegen. Öfter kurzfristig einspringen zu müssen, macht irgendwann den Hals der Co-Blogger dick.

      Danke für deinen Kommentar

      LG Hans

  • Hallo Hans,
    in einem Team bloggen ist wahrscheinlich nur sinnvoll wenn man gewerblich einen Blog betreibt.
    z.B t-online.de oder andere Magazine. Da geht es natürlich nur ums Geld. Die Autoren sind in der Regel angestellt oder freiberuflich tätig. Das ganze muss sich natürlich rechnen. Im Hobbybereich kann ich mir das nicht vorstellen.Ein paar Kumpels die sich gut verstehen und einem gemeinsamen Hobby fröhnen, da könnt es klappen. Aber so ist kann ich es mir nicht vorstellen.

    Ich hatte mal eine GbR mit einem Bekannten den ich übers Internet kennengelernt hatte. Wir hatten einige Zeit gleiche Ideen doch dann hat er sich von heute auf Morgen ausgeklinkt. Da gab es schon Probleme die GbR wieder aufzulösen. Letzte Woche rief mich noch die Frau vom Gewerbeamt an was mit der GbR wäre. Dabei war ich der Meinung das die schon längst aufgelöst war. Nun hat sie mir zugesagt die GbR endgültig von Amtswegen zu löschen.
    Da hätte es zu echten Problemen kommen können z.B wenn er irgendwas auf die Firma gekauft hätte.
    Der Kelch ist zum Glück an mir vorbei gegangen. Ich arbeite nur noch mit Freiberuflichen zusammen. Mache das meiste aber selber.

    Weitere Gefahren sind im Urheberrecht zu suchen. Wer weiß schon wie die Inhalte entstanden sind. Muss ja nicht mal böswillig sein. Der Eigentümer der Domain wird auf jeden Fall haften.

    Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand. Man bekommt schnell viele Interessante Inhalte und kann von der Gesamtheit der Leserschaft jedes einzelnen Autors profitieren. Der Blog wird so schnell eine bessere Reichweite bekommen als wenn man es alleine macht.

    Man müsste sich das schon überlegen.
    Das verteilen des Geldes das man mit dem Blog verdient und auch die Art wie man mit dem Blog dann Geld verdienen will muss natürlich auch abgesprochen werden.

    Es gibt viele Für und Wider.

    Ich bin lieber Einzelkämpfer obwohl ich mir auch vorstellen könnte wenn andere auf meinem Blog Beiträge veröffentlichen.

    Beste Grüße aus dem Erzgebirge.

    Lothar

    • Hallo Lothar,

      danke für dein Feedback.

      Stimmt, das mit dem Urheberrecht ist auch so eine Sache. Wenn es jemanden im Team gibt, der sich um Grafiken u. Bilder kümmert, minimiert sich diese Gefahr zumindest.

      Daher empfiehlt sich ja auch ein Abgabetermin, der ausreichend Zeit lässt, Artikel noch zu checken und zu bearbeiten.

      Ich wäre bei privaten Blogs auch eher skeptisch, weil die ja auch ein Stück weit von der Persönlichkeit leben. Viel zu schnell könnten Spannungen aufkommen.

      Ein Selbstläufer wird es so oder so nicht und alle unter einen Hut zu bekommen, könnte auch mal ein graues Haar verursachen.

      Gut, dass das mit der GbR noch so gut geklappt hat.

      HG Hans

  • Ich schreibe mit meiner Bloggerkollegin im Wechsel die Coolen Blogbeiträge der Woche – allerdings werden sie auf unseren eigenen Blogs jeweils veröffentlicht. Ich bin echt froh, dass wir das zusammen gestalten können. Denn alleine wäre das nicht zu schaffen.
    Es gibt einige Blogprojekte, die aus einem Autorenteam bestehen. Das ist eigentlich eine gute Sache. Ich könnte mir vorstellen, dass das sehr gut klappt, wenn jeder eine eigene Aufgabe hat (Technik, Thema 1, Thema 2 usw.)
    LG
    Sabienes

    • Hallo Sabienes,

      eine Aufgaben- u. Themenaufteilung ist wichtig. Im besten Falle hat man sich für die jeweiligen Bereiche ja Experten ins Boot holen können. Die Organisation (auch am Anfang) ist aber sicher intensiv.

      Wenn es im Team-Gebälk richtig knistern würde, könnte das ein Projekt auch gefährden.

      Danke für deinen Besuch und Kommentar

      LG Hans

  • Mein Blog ist mein Hobby und das Bloggen soll mir Spaß machen. Deshalb verdiene ich damit kein Geld und schreibe auch allein. Ich habe aber eine Linkparty und eine Blogparade habe ich auch schon erstellt. Ich selbst nehme auch an Blogparaden teil oder verlinke meine Beiträge in Linkpartys.
    Meine Blogbeiträge schreibe ich doch lieber allein. Allenfalls meine Tochter, die auch bloggt, würde ich im Notfall da dran lassen.
    LG Elke

    • Hallo Elke,

      danke herzlich für deinen Besuch und deine Meinung.
      Spaß und Freude sind doch wunderbare Motivationen zum Bloggen.
      Ich kann das sehr gut nachvollziehen.

      LG Hans

  • Ich habe mit zusätzlichen Autoren bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht, es sein denn, sie sind fachlich wirklich fit. Aber auch dann muss man immer noch 3x über die Artikel drüber lesen und Fehler korrigieren etc. Auch das Thema SEO ist etwas mühsam. Das geht ja schon bei der Textstruktur los und manche verstehen das einfach nicht…

  • Für mich als Websitenbetreiber ein spannendes Thema. Gerade deshalb weil ich bald plane eine News-Sektion zu haben und da macht es schon ziemlich Sinn mit Co-Autoren – Einfach schon weil auf Dauer täglich Nachrichten zu schreiben für einen sehr viel Aufwand ist.

    Ich denke aber das im Team bloggen gut funktioniert, gerade auch wenn alles wirklich vorher abgesprochen ist. Mir persönlich wäre es aber sehr wichtig einen Teamleader zu haben, oft funktioniert es sonst in Problemfällen nicht richtig, wenn sich keiner als Anführer angesprochen fühlt.

    Die Gefahr ist halt, wenn irgendwas aufkommt woran man vorher nicht gedacht hat oder wenn man sich eben uneins ist und man sich nicht auf einen Stil oder Punkt einigen kann. Außerdem jemanden zu finden der fachlich etwas gut rüberbringt kann schon ziemlich schwierig sein.

    • Hallo Enrico,

      herzlichen Dank für deinen Besuch und den Kommentar.

      Auch meiner Meinung nach braucht es einen Teamleader / Redaktionsleiter. Oder anders ausgedrückt einen Koordinator. Sonst verlässt sich – wie du ja auch sagst – jeder auf den anderen und das geht möglicherweise schief.

      Für einen (noch) unbekannten Blogger wird es schon schwer(er) werden, ein gutes Team aufzustellen, was über eine „two-people-show“ geht.

      Ein schönes Wochenende schon mal
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    wie jeder bereits weiss, wird mein Hauptblog von mehreren Autoren bepostet. Diese sind kompetent genug, um mir umfangreiches Material zum Veröffentlichen anzubieten. So kann ich durchaus auch blog-schwache eigene Phasen gut überbrücken und kann eines der Artikel eines anderen Autoren publizieren. Manche Autoren kenne ich schon seit einem Jahr und länger, sodass die Vertrauensbasis da ist.

    Wem das auf Internetblogger.de nicht gefällt, der soll einfach weiterziehen 😉 Ich selbst blogge ja nicht im Team eines anderen Blogs, denn das ist für mich und bei meinen eigenen Kapazitäten schlicht undenkbar.

    Wenn im Blog-Team sich jeder an die Aufgaben hält, dürfte so etwas ganz gut klappen und es gibt etliche Blogs, wie auch Zielbar.de, wo das Team-Bloggen offensichtlich gut funktionieren dürfte. Daher ein klares Ja für Team-Blogging. Ich habe ja ein Portfolio unter mir. Aus diesem Grunde kann ich nirgends im Team arbeiten. Das ist aber in Ordnung so und im Rahmen meiner Blog-Kommentare-Runden, wie dieser, trage ich etliches zur Zusammenarbeit unter Bloggern bei.

    Blogparaden kommen insofern in Frage, dass diese durch mich so gut es geht promotet werden. Das ist meine Aufgabe im Portfolio. Das werde ich auch weiterhin in naher Zukunft gerne verfolgen. Das hilft den Blogparaden-Machern etwas, wie mir immer berichtet wird.

    Heute spendiere ich dir wieder eine doFollow-Verlinkung aus Internetblogger.de, dem späteren Blogpost.

    • Hallo Alex,

      danke für deine Ansicht.

      Hast du auf internetblogger bei den Gastautoren noch was mit Formatierung und/oder Rechtschreibprüfung zu tun? Eine inhaltliche Kontrolle wirst du vermutlich ja trotz Vertrauen vornehmen? Oder? Ist der zeitliche Aufwand „hoch“? Wieviel Zeit investierst du in deinen Artikel deiner Gast-Autoren? Oder sagst du, ach das passt meistens, da muss ich nur noch pasten und fertig.

      Danke auch herzlich für deinen Besuch innerhalb deiner heutigen Kommentier-Runde

      HG Hans

  • Ja, ich checke den Artikel, sprich Korrektur, komplett durchlesen, da ich noch die SEO-Metas setzen muss. Ich muss im Nachhinein wissen, was das Thema ist und um welchen Gedanken des Autoren es im Blogpost geht. Manchmal ist es schon eine halbe Stunde, das wird so sein, denn oft verlange ich per Mail nach Beitragsbildern oder wenn Eva seitens Tempaltemonster schreibt, sie steht aufs Visuelle und es gibt immer reichlich Bilder. Demnach brauche ich etwas länger für das Abschliessen eines fremden Artikels.

  • Guten Morgen Hans,
    da sprichst du ein wichtiges Thema an, ich überlege gerade, ob ich auch mit einem Blog beginne …
    Mir spukt das schon seit ein paar Wochen im Kopf herum, seit ich auch so hilfreiche Blogs wie deinen lese, gerade Neulinge finden in deinem Blog hilfreiche Informationen.

    Alleine schon die ganzen Vor-Überlegungen sind sehr umfangreich und kosten Zeit. Eine Domain habe ich schon, diese richte ich gerade mit der super tollen WordPress (Software) ein.

    Dazu stöbere ich als Neuling natürlich sehr gerne in so umfangreichen Tutorial Sammlungen, wie du sie hier online gestellt hast und kann mir da wertvolle Informationen und Anregungen herausziehen.

    Ich denke, ich werde erst mal als alleiniger Autor starten und dann weitersehen, ob ich ggf. ein oder zwei Freunde, die auch eine Affinität zum Schreiben haben, miteinbeziehe.

    Allerdings hätte ich noch eine Frage vorab, was machst du, wenn du mal ein Erkrankung hast und ein paar Wochen nicht schreiben kannst, hast du da vorgesorgt? Ich möchte meine Leser nicht so lange ohne neue Artikel lassen.

    Es wäre doch dann schön, eine Blog-Aushilfe für Notfälle zu haben. Das könnten doch ggf. andere Blogger mal übernehmen, die dann wenigstens einen Artikel pro Woche schreiben …

    Ich wünsche dir lieber Hans, noch einen schönen erholsamen und hoffentlich sonnigen Sonntag.

    Viele Grüße aus dem Bergischen Land, ich werde hier jetzt öfters stöbern und auch kommentieren!

    die Lexy (von Alexandra)

    • Hallo Alexandra,

      danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar.
      Es freut mich natürlich sehr, wenn du hier nützliche Anregungen findest.

      Ich hab vor 2 Jahren+ ja eine krankheitsbedingte Auszeit von ein paar Wochen gehabt. Das fand ich natürlich für den Blog nicht gut, aber ehrlich gesagt auch nicht so dramatisch. Ich hab danach etwas dazu geschrieben und hatte nicht den Eindruck, dass mir die Auszeit jemand verübelt hätte.

      Die Erkrankung war überhaupt nicht vorhersehbar. Ich hatte also auch keine Chance, da etwas zu machen. Selbst ein oder zwei Konserven-Beiträge konnte ich nicht veröffentlichen.

      Wie will man dem entgegenwirken? Man müsste quasi ja immer Beiträge haben, die man im System zu einem bestimmten Datum zur Veröffentlichung hinterlegt. Muss man für sich dann halt sehen, wie man verfährt, wenn man nicht krank wird. Ob man sie dennoch online stellt, oder sie weiter als Reserve behält und die Veröffentlichung stoppt.

      Beiträge in Reserve halte ich für durchaus sinnvoll. Besonders, wenn man den Blog nicht nur privat betreibt. Summa Summarum habe ich momentan 2 Beiträge in den Entwürfen, die aber noch nicht fertig gestellt sind.

      In und mit einem Team minimiert sich das Risiko von Krankheitsausfällen natürlich auch. Gott sei Dank kommt es generell aber auch nur sehr selten dazu, dass man so krank ist, dass man nicht mal ins Backend des Blogs kann. Ich denke, im Beitrag und in den Kommentaren konnten einige Fürs und Widers Teambloggen aufgezeigt werden.

      Als engagierter Hobby-Blogger gönne ich mir aber auch die Freiheit, dem real life und der Gesundheit eine große Bedeutung zukommen zu lassen. Mein Blog und das Schreiben sind mir sehr wichtig. Meine Wohlergehen und mein Umfeld sind es mir aber auch.

      Ich freue mich, wenn du hier wieder vorbei schaust. Fühle Dich herzlich zum kommentieren eingeladen. Einen schönen Sonntag auch für dich.

      Herzliche Grüße aus dem Vorgebirge ins Bergische Land
      Hans

  • Ich hielt das lange Zeit für eine gute Idee. Und für viele Blogger mag das so sein. Nach einem kurzen Test habe ich es aber wieder eingestellt. Das war vor einigen Jahren (2010).

    Die Beiträge passten nicht zueinander. Gerade deshalb hatte ich den Versuch aber gewagt. Nur kam das längst nicht bei allen Leser/innen positiv an. Also habe ich dann, trotz des Ärgers, der damit verbunden war, das wieder geändert. Nun blogge ich wieder allein :-/

    • Hallo Horst,

      Für den Privat-Blogger kommt es wohl nicht wirklich in Frage. Ein paar Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

      HG Hans

  • Bei Privatbloggern könnte eventuell der Artikeltausch nützlich sein.
    Man schreibt einen Beitrag, der auf einem befreundeten Blog veröffentlicht wird und lässt im Gegenzug den befreundeten Blogger einen Artikel für seinen Blog verfassen.

    Am Ende des Beitrages dann jeweils einen Hinweis zu eigenen Blog.

    Z.B in Folgender Art.
    Dies war ein Beitrag von Lothar von http://www.lotharsblog.de

    So hat man auch mal Abwechslung im Blog und was für den Linkaufbau getan. Solange man keine Keywords verlinkt wird auch Google nichts dagegen haben.

    Btw. Ich bin für derartige Kooperationen mit meinem Blog zu haben 🙂

    Was meint Ihr dazu?

    Grüße
    Lothar

    • Hallo Lothar,

      für mich kommt Artikeltausch nicht in Frage. Schreibt aber jemand einen Gastbeitrag, weil der interessante, fachliche Infos hat, sehe ich den (die) Link(s) nicht kritisch, wenn er denn nofollow ist. Besucher bringt der Link dann auch (wenn ihnen der Artikel gefiel) und ein weiterer Gewinn für den Artikelschreiber liegt in der Möglichkeit, sich sichtbar zu machen und etwas für seinen Ruf (Reputation) zu tun. Der Blog hat natürlich den „Gewinn“ des Contents.

      HG Hans

  • Also ich blogge zwar auch gerne im Team (vorausgesetzt man versteht sich gut). Aber auf meinen eigenen Projekten bin ich doch gern alleine der „Chef“. Ich habe zwar schon mit vielen wirklich guten Kollegen/innen zusammen gearbeitet, aber hier zählt für mich irgendwie das Motto: „Selbst machen, wenn es gut werden soll“.

    Außerdem sehe ich oft das Problem, was Horst schon angesprochen hat, die verschiedenen Beiträge passen oft nicht zueinander. Selbst nach Absprachen etc. formatiert der eine so und der andere so. Da ist es mehr als schwierig eine gemeinsame und klare Linie zu finden.

    Danke für deinen tollen Beitrag!

    LG, Annette

    • Hallo Annette,

      passen müssen die Beiträge dann schon. Das soll ja durch die anfängliche Themenfestlegung gewährleistet sein. Wenn sich dem dann aber ein Autor widersetzt, dann ist der Stress wohl nicht weit. Macht man es alleine, geht man dem natürlich aus dem Wege, hat dann aber auch nicht den „anderen“ Inhalt.

      HG Hans

Ich freue mich auf und über Kommentare