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Blogartikel nachträglich ändern, aktualisieren und korrigieren?

Blogszene - Blog-Tipps - Blogger

Ich möchte mir heute mal coram publico Gedanken um die Frage machen, wie man am Besten Änderungen im Nachhinein in einem Blogbeitrag handhabt. Seien es Fehler, die es zu korrigieren- oder Informationen, bzw. Neuigkeiten, die es zu -ergänzen gilt.

Ich hab gestern im Blog den Artikel:  Blogparaden bekannt machen  aktualisiert und ergänzt. Eine der Promotion-Möglichkeiten ist weg gefallen und ich habe 3 Dienste dazu genommen. Dieser Beitrag schreit für mich förmlich danach „editiert“ zu werden, statt einen neuen Beitrag zu verfassen. Zudem habe ich in einem Kommentar darauf hingewiesen und geplusst und gezwitschert. Ist kein Problem.

  • Wie geht man generell mit nachträglichen Änderungen um?
  • Was, wenn man einen Fehler bemerkt?
    • Korrigieren?
    • Besser nicht?
  • Was, wenn mir nach Veröffentlichung noch Dinge einfallen?
    • Ergänzen oder ändern?
    • Soll man die Ergänzung und Änderung kennzeichnen?
    • Oder macht man einfach und gut ist?

Orthografie, Grammatik, richtige Schreibweise

Vorweg: „nobody is perfect„. Wenn sich also Rechtschreibfehler einschleichen, dann geht die Blogosphäre davon nicht unter. Auch wir Blogger sind schließlich nur Menschen.

Ich habe es aber sehr gerne möglichst richtig, auch wenn ich für mich keinen Anspruch auf Fehlerfreiheit erhebe. Normalerweise veröffentliche ich Artikel erst, wenn ich keine Fehler mehr sehe. Ich lese sie mindesten 2-3 mal nach Fertigstellung durch. Werde ich aber im Nachhinein doch noch auf einen Fehler in älteren Beiträgen aufmerksam dann korrigiere ich den. Diese „kleinen“- und Flüchtigkeitsfehler rücke ich auch ohne Änderungs-Hinweis gerade.

Ich bin kein Perfektionist. Ich habe Schwächen. Ich muss immer noch an den Bandwurmsätzen arbeiten. Und Füllwörter stehen bei mir auch auf der Verbesserungsliste. Ich denke, meine Beiträge hier stehen die nächsten 500 Jahre 😉 im Netz und einige der älteren Artikel werden (laut Statistik) oft gelesen. Deswegen möchte ich Patzer gerade rücken. Auch als leidenschaftlicher Hobbyblogger darf ich „Qualität“ gut finden.

Da fehlt noch etwas

Es kann ja doch durchaus mal vorkommen, dass man feststellt, dass noch der eine oder andere Aspekt fehlt. Das hatte man als Idee auch vorher im Kopf. Beim Schreiben war sie aber weg. Ist es ein kurzer Punkt, so würde ich ihn noch (mit Hinweis) ergänzen. Wie am Anfang des Beitrags als Beispiel genommen, ergänze ich solche Artikel natürlich auch. Eigentlich sag ich aber. Lass es, wie es ist. Wenn es bei Veröffentlichung nicht da war, dann ist das eben so. Wenn ich etwas veröffentliche, dann stehe ich dazu, sonst würde es nicht online gehen. Es war zu der Zeit meine Meinung. Man hätte auch einiges zu tun, wenn man das ständig machen müsste. Bei größeren Dingen würde ich einen neuen – zeitgemäßen – Artikel schreiben und Bezug zum älteren nehmen.

Ein bisschen SEO darf sein

Ab und an stoße ich auf Artikel, wo die SEO Daten, die man dank „Yoast“ & Co. eingeben kann, nicht prickelnd sind. Da beschränke ich mich weitestgehend auf die Metabeschreibung, damit man in den Serps einen halbwegs sinnigen Satz zu lesen bekommt. Es kommt durchaus schon mal vor, dass ich einen Beitrag veröffentliche und diese Angaben vernachlässigt habe. In erster Linie soll der Besucher über eine sinnvolle Beschreibung auf den Blog finden. Ich für meinen Teil finde das angenehmer. Und ich finde es angenehmer, dass ein Beitrag richtige Informationen enthält. Ein schluderiger Beitrag wird kein gutes Licht auf den Autor und den Blog werfen.

Der Link ist tot

Wenn ich auf tote Links stoße, dann korrigiere ich diese natürlich. Das ist ein Beitrag zur Nutzerfreundlichkeit, denn was hat ein Leser davon, wenn der Link ins Leere führt. Das muss (für mich) auch bei älteren Beiträgen sein. Das kommt hier aber viel seltener vor, als auf der foren-liste.

Zwitschere doch mal wieder

Den oben – als Beispiel genommenen – Beitrag habe ich noch mal getwittert und geplusst, um auf die Änderung aufmerksam zu machen. Für mich spricht nichts dagegen, auch mal die älteren Artikel wieder ein wenig ins Rampenlicht zu rücken, so sie zeitgemäß sind. Und der eine oder andere ReTweet kommt dabei auch schon mal rum.

Übrigens:

Wenn ich auf anderen Blogs lese, dann achte ich auf den Inhalt des Textes. Ich lese, was der Mensch zu sagen hat. Es gibt den einen oder anderen Blogger, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist. Klar stoße ich auch mal auf Fehler. Da lasse ich fünfe gerade sein und maße mir den Oberlehrer ganz sicher nicht an.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich sagen. Kleinere Schnitzer werden lautlos richtig gestellt und korrigiert. Kurze Aspekte ergänze ich auch.  Der Sinn und der Inhalt darf sich aber nicht ändern. Ich finde das legitim, kennzeichne aber auch. Sind es große Veränderungen, die sich ergeben, dann schreibe ich einen neuen Beitrag und nehme Bezug zum alten, der – als er geschrieben wurde – seine Berechtigung als Zeitzeugnis  hatte. Es könnte ja sein, dass ich meine Meinung ändere. Auch da würde ich lieber neu schreiben, als etwas klammheimlich zu ändern.

Wie ist es bei euch?
Ist es euch wichtig, fehlerfreie Artikel zu haben?
Oder ist es eher halb so wild?
Korrigiert ihr nachträglich noch?

Über eure Meinungen freue ich mich sehr.

32 Kommentare

  • Hallo Hans,
    Tippfehler & Co korrigiere ich stillschweigend. Wenn ein Artikel vollkommen überholt ist, wird er gelöscht. Das passiert aber nicht so oft – mein Blog ist ja noch nicht so alt 🙂 Bekomme ich zu einem alten Artikel neue Informationen, setze ich sie als „Update“ gekennzeichnet dazu.
    Wünsche dir ein schönes Wochenende
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,
      danke herzlich für deinen Kommentar. Einen Artikel komplett löschen kann ich mir nur schwer vorstellen. Bin aber auch noch nicht in Versuchung geraten. OK, auf meinem zweiten Blog sieht das anders aus. Aber soweit auseinander ticken wir ja nicht.
      Dir auch ein schönes Wochenende.
      LG Hans

  • Hallo Hans,

    ich machs mal so, mal so.
    Mamchmal schreibe ich sogar Artikel, die mit der Zeit noch wachsen. Das sind in der Regel meine Kameratests. Da steht im Artikel dann aber auch drin, dass das so ist. Die Leser können dann sogar Wünsche äußern und ich ergänze den Artikel entsprechend.
    Kommt aber auch so mal vor, dass ein Beitrag ergänzt wird. Kommt aber natürlich auf die Art des Beitrags an.

    LG Marc

    • Hallo Marc,
      danke. Für solche Beiträge wie die Tests bietet es sich auch an. Ich bin, wie du, für Transparenz. Da weiß jeder, woran er ist. Und w.g. kleine Ergänzungen mach ich auch so, wenn es das Thema nicht verändert.
      HG Hans

  • Hi!

    Kleine Korrekturen erfolgen auf meinen Blogs auch stillschweigend.

    Wenn es sich aber um größere Veränderungen handelt, die nicht nur auf Rechtschreibung oder ähnliches herauslaufen sondern wirklich eine Aktualisierung der Thematik, aktualisiere ich beispielsweise auch das Veröffentlichungs-Datum, damit er in der Timeline nach oben rutscht.

    Gruss
    Tobinger

    • Hallo Tobinger,
      danke für den Kommentar.
      Wie ich sehe, verwendest du ja auch Permalinks auf Datumsbasis? Bei Neudatierung ändert sich ja die Url? Nimmt die Tante das, ohne zickig zu werden.
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    gerade zu diesem Punkt habe ich mir die letzten Tage Gedanken gemacht. Also Rechtschreib- und Grammatikfehler bügle ich auch ohne „edit“ oder „geändert“ aus. Mein Problem war aber ein älterer Artikel, der von seiner Gliederung nicht schön ist und wesentlich ergänzt werden könnte, ich hab mich dafür entschieden, ihn neu zu schreiben. Im neuen Post verlinke ich den alten und durch den Trackback sind beide dann miteinander verbunden.
    Ich finde, ältere Beiträge inhaltlich zu ändern, immer schwierig. Zum einen weiß man nicht immer, wie und wo der Beitrag verlinkt ist und derjenige der den Link gesetzt hat, wollte vielleicht genau diese Meinung oder genau diesen Inhalt verlinken. Zum anderen könnten vorhandene Kommentare aus dem Inhalt nicht mehr nachvollzogen werden. Sollte man aber doch mal an eine Bearbeitung ran müssen, würde ich dies 1. natürlich am Ende des Beitrages kenntlich machen und 2. Passagen, die hinfällig sind, durchstreichen und nicht löschen.
    Meiner Meinung erhöht sich dadurch die Transparenz, was wiederum dem Leser nützt.
    Gruß
    Sorben

    • Hallo Sorben,
      und herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Sollten sich große Änderungen darstellen, würde ich einen neuen Artikel empfehlen. Auch, weil der alte Artikel ja ein Zeitzeugnis ist. Das mit den Kommentaren ist auch ein wichtiger Aspekt. Daher w.g. Änderungen dürfen den Sinn eines Beitrags nicht verändern.

      Außerdem hat man mit einem neuen Beitrag auch wieder etwas mehr Inhalt.
      Das ist zwar nicht unmittelbar wichtig für Besucher, aber man darf/sollte auch diesen Punkt beachten.
      Einen schönen Sonntag
      HG Hans

  • Hallo,
    ich habe mir bislang kaum Gedanken darum gemacht. Tippfehler korrigiere ich natürlich, wenn sie mir auffallen.
    Manch einen alten Artikel hole ich nach oben, wenn es einen aktuellen Anlass dazu gibt. Dann schreibe ich „Update“ dazu und ergänze um ein paar aktuelle Worte. Das betrifft vor allem Artikel zu immer wieder kehrenden Feiertagen. Wie das chinesische Frühlingsfest. Da mag ich mir auch nicht jedes Jahr etwas neues aus den Fingern saugen. wenn dann mein Blog mal 10 Jahre alt ist, sollen da auch nicht 10 Artikel zum gleichen Thema mit ähnlichem Inhalt sein.
    Manche alten Artikel ergänze ich um neue Aspekte. Oder ich korrigiere und überarbeite sie. Denn am Anfang habe ich Artikel geschrieben, mit deren Stil ich heute nicht mehr glücklich bin. Diese nehme ich auch als Übungsobjekte für mich, um meine Schreibe zu verbessern. Je nachdem, wie umfangreich die Korrekturen sind, werden sie mit einem entsprechenden Vermerk nach oben geholt.
    Dann sind da auch noch die Infos, die ich zu vielen Sehenswürdigkeiten schreibe. Da steht immer dabei „Stand XX.2015“ usw. Hin und wieder prüfe ich diese Infos und korrigiere diese, wenn notwendig..
    Und dann gibt es noch die Artikel die ich geschrieben habe, bevor ich von wordpress.com auf selbstgehostet umgezogen bin. Dabei sind all die schönen likes verloren gegangen. Natürlich sind die auch damals nicht von so vielen Menschen gelesen worden, wie die aktuellen Artikel. Und die meisten Leser gehen nicht wirklich tief in die Archive und lesen etwas, was ich vor zwei Jahren geschrieben habe. Dann muss der eine oder andere Artikel mal liebevoll überarbeitet werden und nach oben geholt werden.
    Natürlich alles immer mit den entsprechenden Posts in den SM.
    Liebe Grüße
    Ulrike

    • Hallo Ulrike,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Das mit wiederkehrenden Terminen hatte ich mir auch mal überdacht. Letztlich bin ich aber auch zu dem Entschluss gekommen, das nicht fortzuführen. Einfach Datum ändern, fühlte sich nicht gut an für mich und immer neue Texte zu schreiben, erschien mir auch nicht optional, weil viel mehr Informationen hat man ja nicht. Das mit dem Hinweis: Stand ??.??.???? mache ich teils auch.
      Wünsche dir noch einen schönen Sonntag. LG Hans

  • Hallo Hans,

    ich finde es gut, so wie Du das handhabst. Korrekturen sind bisweilen nötig. Seien es Schreibfehler, die man selbst erst später entdeckt oder Links, die nach geraumer Zeit ins „Nirgendwo“ führen.

    Das Du Ergänzungen und Änderungen über die sozialen Medien kommunizierst, erweist sich mit Sicherheit von Vorteil.

    • Hallo ingo,
      danke für dein Feedback. Ich glaube auch, dass es Sinn macht solche Änderungen ruhig zu sharen. Ansonsten neige ich da eher zu einer wohlig zurückhaltenden Dosierung bei älteren Beiträgen.
      Wünsche dir noch einen schönen Sonntag.
      HG Hans

  • Hallo,

    ich finde Korrekturen und das aktuell halten älterer Beiträge eine gute Sache und auch wichtig. Änderungen kennzeichne ich immer dann, wenn der Leser davon wissen sollte. Also vornehmlich bei inhaltlichen Sachen. Dann finde ich es auch richtig, mit der Durchstreichung zu arbeiten.

    Wo es um Rechtschreibfehler, Textkosmetik oder aktualisierte Links geht, mache ich das stillschweigend. Hinweise auf so was würden doch nur stören.

    • Hallo Sven,
      herzlich Willkommen und danke für deinen Kommentar.
      Die Durchstreichung ist sicher eine mögliche Alternative, die ich auch einsetze, wenn es den Lesefluss und die „Optik“ nicht zerstört.
      Einen schönen Restsonntag
      HG Hans

  • Hallo,
    Wenn ich einen Artikel schreibe achte ich während des eintippens verstärkt auf die Rechtschreibung, wenn ich mir nicht sicher bin, ob ein Wort richtig geschrieben ist, dann schlage ich es im Online Duden auf. Aber ein schon veröffentlichter Artikel würde ich nicht nachträglich löschen, sondern ich würde höchstens die Rechtschreibung ausbessern. Außerdem ist das tolle auch, dass man nach einer gewissen Zeit mit verfolgen kann, wie man sich beim schreiben verbessert hat und kann dann seine eigene Entwicklung beurteilen.

    • Hallo Jasmin?
      löschen würde ich einen Beitrag auch nicht. Ich seh den auch als Zeitzeugnis. In der Tat ist es so, dass man im Laufe der Zeit besser schreibt und weniger Fehler macht. Und völlig perfekt wäre – wenn es das gäbe – langweilig. Danke für deinen Kommentar.
      Eine gute neue Woche und einen schönen Abend noch.
      HG Hans

  • Ein sehr interessantes Thema, über das ich mir bewusst aber eher weniger Gedanken gemacht habe.

    Auf meinem Blog werden Rechtschreibfehler und Ähnliches immer korrigiert, wenn sie auffallen. Auch wenn ich die Formatierung nachträglich ändere, mache ich das ohne Anmerkung.
    Ansonsten füge ich manchmal am Ende des Beitrags nach ein paar Tagen/Wochen noch Links hinzu, die mit dem Post im Zusammenhang stehen. Also beispielsweise die Zusammenfassung der Blogparade, zu der der Artikel gehört, oder ein weitere Beitrag zu dem gleichen Thema.

    Generell überarbeite ich meine Artikel inhaltlich aber nicht, weil ich einfach faul bin. Wenn sich irgendwann mal genug angesammelt hat, dann gibt es halt einen neuen Post, der den alten ergänzt.

    Auf anderen Blogs finde ich es immer eher schade, wenn alte Artikel gelöscht werden. Änderungen, die kenntlich gemacht werden, finde ich aber gar nicht so schlecht.

    Liebe Grüße

    • Hallo Tabea ,
      lieben Dank für dein Feedback.
      Mir blutet ja fast das Bloggerherz, wenn ich von gelöschten Beiträgen lese. Aber, jeder wie er meint. Ich finde auch, dass ein Vermerk das Ganze etwas transparenter macht.
      Und ich stimme nochmal zu. Inhaltlich „darf“ sich ein Beitrag nicht ändern.
      Eine gute, neue Woche und einen lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,

    ich lese meine Posts sorgfältig und auch mehrfach durch und trotzdem entdecke ich manchmal nach dem Veröffentlichen noch einen Typo. Ich korrigiere so etwas einfach.

    Ich sehe bei anderen Bloggern schon mal durchgestrichene Worte oder Passagen, da weiß ich manchmal nicht: Ist das ein stilistisches Mittel oder eine echte Änderung?

    Wenn sich gravierend etwas ändern sollte, würde ich das in einem Nachtrag unten an den Post ansetzten. Das war bis jetzt genau einmal : )

    Liebe Grüße, Bee

    • Hallo Bee,
      Ich glaube, dass es noch mehr Bloggern so geht. Ich lese auch mehrfach, aber hin und wieder rutscht ein Fehlerchen durch. 😉

      Die Gefahr mit dem Durchstreichen besteht natürlich, dass man erst mal schauen muss.
      Wenn zu viel durchgestrichen ist, finde ich das nicht schön. Vermutlich würde ich dann neu schreiben. Aber eine Entscheidung fälle ich eh von Fall zu Fall.

      Auf meinem zweiten Blog ändere ich ~ regelmäßig. Da verändern sich aber auch „Statistiken“ oder ich ergänze Begriffe im Lexikon. Ich sehe aber, den Königsweg gibt es nicht. Ist auch gut so.

      Danke herzlich für deinen Kommentar und auch dir eine schöne, neue Woche.
      LG Hans

  • Ich bin ja ständig am ändern. Vor 5 Jahren habe ich noch ganz fürchterliche Artikel geschrieben. Ich meine, dass ist jetzt nicht anders, aber nun schreibe ich mehr als 70 Worte. Und ich ändere die alle. Mit der Zeit. Manchmal lösche ich auch Artikel, was ich dann manchmal auch Google mitteile.
    Rechtschreibfehler und tote Links sollte man sowieso ändern.
    LG
    Sabienes

    • Hallo Sabiene,
      danke herzlich für dein Feedback.
      Fehler und nicht mehr funktionierende Links sowieso immer. Das seh ich auch so.
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    das ist eine interessante Frage.
    Tipp- und Rechtschreibfehler korrigiere ich einfach so.
    Wenn jemand in einem Kommentar etwas erwähnt, dass etwas nicht ganz verständlich war oder zum Thema passt, mache ich Änderungen und Ergänzungen, die sich dann über den Kommentar nachvollziehen lassen.
    Wenn ich einen alten Beitrag nochmal verwende, weil er eine gute Basis für eine Blogparade ist, mache ich unten drunter eine Ergänzung mit Datum, so dass man oben den ursprünglichen Teil sieht und unten den neuen Teil. Das Datum des Blogartikels aktualisiere ich nicht.
    D. h. man sieht es bei mir, wenn der Artikel überarbeitet wurde.

    Viele Grüße
    Claudia

  • Hallo Hans,
    recht spannendes Thema und auch ich schreibe sicher nicht fehlerfrei, aber was ich mitbekomme, bekomme ich eben mit und dann wird es geändert bzw. verbessert.

    Ich habe auch schon mal bei älteren Beiträgen ein Update eingefügt und so den Beitrag ergänzen können. Das finde ich immer mal wieder gut und vor allem, solche Beiträge wie die Promotion-Massnahmen, von mir aus, zu den Blogparaden. Wenn da mal neue Quellen hinzugekommen sind, so kann man einen alten Beitrag gerne ergänzen.

    Meine OpenSource CMS Artikel ergänze ich nur manchmal, denn wenn ich mir alle alten Beiträge nochmals ansehen müsste, würde es ein grosser zeitlicher Aufwand werden. Falls mich meine Leser auf grobe Fehler hinweisen, so nehme ich die Kritik an und korrigiere den Beitrag.

    Fehlerfreie wollen alle Bloggenden arbeiten und den einen gelingt es besser als den anderen. Ja, Recht hast du, wir sind alle immer noch Menschen und Menschen machen Fehler, was vollkommen normal ist. Gut, wenn man die Fehler noch selbst sieht und wenn nicht und ein paar Fehlerchen sich einschleichen, dann ist es auch nicht die Welt 🙂

    Übrigens ist jetzt mein Kommentier-Wochenende und ich durchstöbere erneut alte und neue Blogs, um zu lesen und zu kommentieren.

    • Hallo Alex,
      stimmt, niemand ist fehlerfrei. Und wenn sich jemand an Fehlern stoßen würde, dessen Muttersprache nicht deutsch ist, dann wäre das ziemlich unanständig. Ich bin aber übrigens auch offen und dankbar für Hinweise. Nur wenn mir jemand als neunmalklug kommt, dann kann ich das nicht ab. Wünsche dir ein schönes Wochenende und somit auch ein erfolgreiches #Kommentierwochenende.
      HG Hans

  • Hallo
    Bei mir wird nachträglich immer mal angepasst, aber ungern. Daher überlese ich den fertigen Artikel gefühlt stets noch 3x bis er wirklich online geht. So lassen sich Schnitzer an sich vermeiden. 🙂
    Aber es gibt auch Artikel, die ich wegen Aktualisierungen anpasse. Aber da muss jeder so machen, wie er es für richtig hält und es hängt sicherlich auch stets von Blog zu Blog ab.
    Angenehmes Wochenende.

    • Hallo Alex,
      danke für dein Feedback. Ich lese ja auch öfter vorm abschicken, aber manchmal schleicht sich doch ein Schlingel von Fehler ein. Dir auch ein schönes Wochenende.
      HG Hans

  • Hier ist ja total viel los 😉
    ich googelte gerade, wie man am besten die Reihenfolge der Beiträge auf der Startseite verändern kann. Das umsortieren durch Änderung des Erstellungs-Datums ist nämlich zunächst am naheliegendsten. Aber ist das google-konform?

    Datum ist z.B. beim Thema PC, Internet, Nachrichten und Vorhersagen aller Art in meinen Augen Pflicht! Und da sollte auch kein Datum verändert werden um eine falsche Vorhersage im Nachhinein in die richtige Richtung zu biegen. Hier darf es gern ein neuer / zusätzlicher Artikel werden.

    Anders sehe ich das bei zeitlosen Themen: Ich habe meist Artikel mit Beschreibungen und Erklärungen. Wenn es hier neue Erkenntnisse oder Erweiterungen/Korrekturen gibt, dann ändere ich ohne extra Kennzeichnung. Ein Besucher, der ein halbes Jahr später via Google auf den Artikel stößt, möchte möglichst ohne Umstände den aktuellen Stand lesen. Ein Zusatz-Artikel, der einen veralteten Artikel erklärt – m.E. in diesem Fall unnützer Datenhaufen, den keiner durchlesen will.

    Nur wie man mit Dingen umgeht, die z.B. jedes Jahr wiederkehren, ich tatsächlich überlegenswert. Ab einer gewissen Anzahl von Wiederholungen wirds mal unsinnig…

    Übrigens: google liest und wertet auch das Datum der letzten Änderung im Beitrag. Dafür ist in irgendeiner *.php – Datei ein Code-Schnipsel untergebracht mit
    class=“updated“ style=“display:none“
    Wenn man diesen von none auf inline ändert, wird das letzte update des Beitrages automatisch angezeigt. Fehlt das snippet im theme ganz, bringt google in der „search Console“ eine Fehlerliste mit “ folgendes fehlt: updated. “

    Ist also alles nur eine Frage der korrekten Handhabung, über die jeder für sich seinen Standpunkt finden muß.

    • Hallo Stotti,
      herzlich Willkommen und herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Den Königsweg für sich jährlich wiederholende Themen weiß ich auch nicht, denn mit dem Punkt, dass es irgendwann an Sinn verliert, bin ich schon bei dir.

      Gott sei Dank habe ich kaum „Blogoperationen“ am offenen Herzen, sprich größere Artikeländerungen. Obwohl..auf einem anderen Blog stehe ich in Überlegungen, ob ich zwei Blogartikel zu einem verschmelze und wie das sich auswirken könnte.

      Ich berichte, wenn ich mich dazu entschließen sollte.
      Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende. Komm gut durch die Vorweihnachtszeit.

  • Zwar schon etwas älter. Aber ich gebe mal trotzdem mein von sehr vielen Bloggern geliebtes Feedback zu diesem Artikel.

    Rechtschreibfehler und Co. ändere ich einfach ohne großes Theater deswegen zu machen.

    Linklisten wie „Quellen für Blogparaden“ oder ähnliche Beiträge würde ich einfach ändern und dann eventuell am Artikelende hinschreiben, wann ich geändert habe.

    Irgendwelche Tutorials würde ich komplett im alten Artikel ändern und sogar mit neuem Datum rausbringen. Allerdings, falls schon Freunde des Feedbacks kommentiert haben, dann würde ich noch dazuschreiben, dass am xx.xx.xxxx der Artikel neu geschrieben wurde. Nicht das sich noch jemand wundert wegen Feedback aus der Vergangenheit. 🙂

    Gruß

    Rainer

    • Hallo Rainer,
      ist ein, nicht zu vernachlässigender Aspekt mit den Kommentaren aus der Vergangenheit.
      Die letzte Änderung von der „Liste der Blogparaden-Vorstellmöglichkeiten“ habe ich zu einem Kommentar ja nochmal gezwitschert. Das drängelte sich förmlich auf.
      HG Hans

Ich freue mich auf und über Kommentare